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Stromausfälle in Venezuela Maduro entlässt Energieminister

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Der neue Energieminister verfüge über "25 Jahre Erfahrung", sagt Maduro.

(Foto: REUTERS)

Wegen der wiederholten massiven Stromausfälle in Venezuela ruft Oppositionschef Guaido die Bürger des Landes zu weiteren Protesten auf. Präsident Maduro wiederum tauscht den Energieminister aus.

Angesichts massiver Stromausfälle hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro seinen Energieminister Luis Motta Domínguez entlassen. Zum Nachfolger ernannte der Präsident den Ingenieur Igor Gavidia León. Dieser verfüge über "25 Jahre Erfahrung", sagte Maduro im Staatsfernsehen. Gavidia wird auch die Leitung des staatlichen Stromkonzerns Corporación Eléctrica Nacional (Corpoelec) übernehmen.

Der Ingenieur war unter anderem Chef des früheren Energieunternehmens Electrificación del Caroní (Edelca), das für die Stromgewinnung in der südlichen Region Guayana verantwortlich war. Dort befindet sich auch das Wasserkraftwerk Guri, das 80 Prozent des Stroms für das südamerikanische Land liefert.

In Venezuela ist es seit Anfang März wiederholt zu massiven Stromausfällen gekommen, die weite Teile des Krisenstaates lahmlegten. Maduro führt die Stromausfälle auf "Sabotage" der Opposition und der USA zurück und spricht von "terroristischen Attacken". Experten und die Opposition machen dagegen fehlende Investitionen in die Infrastruktur, Missmanagement und Korruption für die Probleme verantwortlich.

Oppositionschef ruft zu weiteren Protesten auf

Am Sonntag kündigte Maduro angesichts der Schwierigkeiten Stromrationierungen für 30 Tage an. Die Regierung hat zudem eine Verkürzung der Arbeitstage angeordnet. Diese sollen vorübergehend um 14 Uhr enden. Venezuela steckt seit Monaten in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise.

Indes hat der venezolanische Oppositionschef Juan Guaido zu weiteren Protesten gegen die Strom- und Wasserknappheit aufgerufen. "Wir werden protestieren, wir werden Forderungen stellen und wir werden auf die Straßen von Venezuela gehen, weil es unser Recht ist", sagte der selbst ernannte Interimspräsident auf einer Kundgebung.

Quelle: n-tv.de, bad/rts/AFP

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