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US-Magazin veröffentlicht Liste bedeutsamster Menschen Merkel ist nicht mehr so wichtig

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Eine wichtige Euroretterin im Dauereinsatz? Für die Leser des US-Magzins "Time" ist Angela Merkels Engagement für die Europäische Union nicht mehr so bedeutsam.

(Foto: REUTERS)

35 Frauen schaffen es auf die Liste der bedeutsamsten Menschen des US-Nachrichtenmagazins "Time". Die deutsche Kanzlerin ist nicht mehr dabei. Da hilft auch ihr Dauereinsatz bei der Eurorettung nichts. Eine Frau von der koreanischen Halbinsel hält das Medium für wichtiger.

Ungeachtet ihrer zentralen Rolle in der Eurokrise zählt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Einschätzung des US-Nachrichtenmagazins "Time" nicht mehr zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Stattdessen finden sich auf der "Time"-Liste für das Jahr 2013 unter anderem Yahoo-Chefin Marissa Mayer, US-Rapper Jay-Z und Filmregisseur Steven Spielberg. Auch der erst kürzlich gewählte Papst Franziskus schaffte es in den exklusiven Kreis.

Das alljährliche Ranking führt die aus Sicht des Magazins 100 prägendsten Persönlichkeiten des Planeten ohne näher differenzierte Reihenfolge zusammen. Mit dabei sind neben Größen aus Politik und Wirtschaft stets auch Sportler, Showstars und Künstler. Die "Time"-Redaktion hatte zuvor eine Vorauswahl getroffen, anschließend durften die Leser abstimmen.

Obama stellt Rekord auf

Insgesamt 35 Frauen schafften es diesmal auf die Liste, wobei Merkel nicht als einzige ihren Platz verlor: Auch die in der Finanz- und Schuldenkrise stärker denn je präsente Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, rutschte aus dem Club der Hundert.

Dagegen schaffte es US-Präsident Barack Obama zum achten Mal in Folge ins Ranking - häufiger als jeder andere auf der aktuellen Liste. Auch Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine südkoreanische Widersacherin Park Geun Hye sind vor dem Hintergrund der Feindseligkeiten zwischen beiden Staaten dabei.

Quelle: n-tv.de, AFP

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