Politik
Nigerias Armee steckt in einem blutigen Konflikt mit den Radikalislamisten von Boko Haram.
Nigerias Armee steckt in einem blutigen Konflikt mit den Radikalislamisten von Boko Haram.(Foto: picture alliance / dpa)
Dienstag, 21. November 2017

Terroranschlag in Nigeria: Mindestens 50 Moscheebesucher getötet

Nigeria wird abermals von einem schweren Attentat heimgesucht. Dutzende Menschen sterben, als sich ein Teenager inmitten einer Moschee in die Luft sprengt. Die Region war erst Tage zuvor von einer Anschlagserie erschüttert worden.

Bei einem Selbstmordanschlag im Nordosten Nigerias sind mindestens 50 Menschen getötet worden. Mehrere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. In anderen Berichten war von mindestens 20 Toten die Rede. Der Selbstmordattentäter habe sich während des Morgengebets inmitten von Gläubigen in einer Moschee in der Stadt Mubi in die Luft gesprengt.

Bei dem Attentäter soll es sich um einen Jugendlichen handeln. Mubi liegt im Bundesstaat Adamawa und ist immer wieder Ziel von Anschlägen der Dschihadistengruppe Boko Haram. Bei Anschlägen und Angriffen der sunnitischen Fundamentalisten sind im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten mindestens 20.000 Menschen getötet worden.

Erst am Donnerstag waren bei vier Selbstmordanschlägen im Nordosten Nigerias die Attentäter und mindestens 14 weitere Menschen ums Leben gekommen. Zwei Frauen und zwei Männer sprengten sich im Ort Konduga südöstlich der Stadt Maiduguri in die Luft. Mindestens 29 Menschen waren verletzt worden, einige von ihnen schwer.

Quelle: n-tv.de