Politik

Kataloniens Ex-Premier im Fokus Rechnungshof beschlagnahmt Mas' Haus

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Gegen den 61-Jährigen Mas gilt auch ein zweijähriges Ämterverbot.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Konflikt um die Unabhängigkeit Kataloniens hat der spanische Rechnungshof die Beschlagnahmung des Hauses des früheren katalanischen Regionalpräsidenten Artur Mas angeordnet. Damit soll laut spanischen Medienberichten ein Teil einer Geldstrafe von 5,27 Millionen Euro getilgt werden, die Mas und seinen Mitarbeitern auferlegt worden war, weil sie im November 2014 einen symbolischen Volksentscheid über die Abspaltung der Region von Spanien organisiert hatten, den die Regierung in Madrid als illegal einstufte.

Mas und seinen Mitarbeitern wird der Missbrauch öffentlicher Gelder vorgeworfen. Auch Besitztümer von einigen Mitarbeitern des Ex-Regionalpräsidenten wurden beschlagnahmt.

Der Oberste Gerichtshof Kataloniens (TSJC) hatte erst im März ein zweijähriges Ämterverbot gegen den 61-Jährigen wegen des verbotenen Volksentscheids verhängt.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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