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"Aggression der US-Koalition" Syrische Medien berichten über Luftangriffe

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Rauchwolken steigen über Sakarib auf (Bild vom 5. Februar 2018).

picture alliance / Juma Mohammed

Syrische Staatsmedien melden US-geführte Angriffe auf Stellungen der Armee. Es soll zu "Sachschäden" gekommen sein. Washington äußerte sich bisher nicht dazu.

Luftangriffe der US-geführten Koalition haben einem staatlichen syrischen Medienbericht zufolge mehrere Stellungen der syrischen Armee getroffen. Mehrere Militärposten zwischen Albu Kamal und Hmeimeh im Osten des Landes seien in der Nacht getroffen worden, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Armeekreise. In dem Bericht war von einer "Aggression durch Kampfflugzeuge der US-Koalition" die Rede. Demnach entstand "Sachschaden".

Albu Kamal und Hmeimeh liegen in der ostsyrischen Provinz Deir Essor. Dort gehen die von Russland unterstützten syrischen Truppen sowie die US-geführte Militärkoalition in unterschiedlichen Offensiven gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor.

Eine im vergangenen Jahr eingeführte Trennlinie entlang des Euphrat-Flusses soll beide Seiten daran hindern, sich in die Quere zu kommen. Die syrischen Truppen sind westlich des Flusses, die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) östlich des Flusses stationiert.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition und die SDF äußerten sich zunächst nicht zu den mutmaßlichen Angriffen.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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