Politik

Crowdfunding nach Anschlag Trucker sammelt für Familie von Lukasz U.

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Blumen und Kerzen am Breitscheidplatz, drei Tage, nachdem ein Attentäter den gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt fuhr.

(Foto: imago/CommonLens)

Der Lkw-Fahrer Lukasz U. wird beim Anschlag in Berlin ermordet. Einen anderen Brummifahrer in Großbritannien lässt das nicht mehr los. Er will wenigstens den Angehörigen helfen und startet eine erfolgreiche Spendenaktion.

Ein britischer Lastwagenfahrer hat für die Angehörigen des polnischen Kollegen Lukasz U., der beim Anschlag von Berlin getötet wurde, fast 60.000 Euro gesammelt. "Obwohl ich Lukasz nicht kannte, hat die Geschichte mich schockiert und angewidert", erklärte der Trucker Dave Duncan, der seine Sammelaktion über die Crowdfunding-Homepage GoFundMe startete. Erst am Dienstag ins Internet gestellt, kamen mit der Sammlung bis Donnerstag 59.000 Euro (rund 50.000 Pfund) zusammen.

Duncans Spendenaufruf endet mit den Worten "RIP (Ruhe in Frieden) Lukasz - von den Truckern in Großbritannien und anderswo". Laut der Website beteiligten sich mindestens 3400 Spender an der Aktion.

Auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche waren am Montag zwölf Menschen getötet worden, als ein Lastwagen in die Menge raste. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Seit Mittwoch wird nach einem tatverdächtigen 24-jährigen Tunesier gefahndet, dessen Fingerabdrücke und Portemonnaie samt Ausweis die Polizei am Dienstag im Fahrerhaus des Lastwagens fand.

U. wurde in dem Todes-Lkw erschossen aufgefunden. Der 37-Jährige arbeitete als Fahrer für das Unternehmen seines Cousins Ariel Zurawski. Die Leiche habe Zeichen eines Kampfes aufgewiesen, sagte Zurawski dem Sender TVN 24. "Ein einzelner Mensch hätte ihn nicht überwältigen können." Auf einem Foto der polnischen Polizei habe er gesehen, dass Urban verletzt worden sei - er sprach von einem "blutigen und geschwollenen Gesicht".

Quelle: n-tv.de, hul/AFP

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