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"Sie kommen nicht rein" Trump bleibt in Migrantenfrage hart

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Migranten aus Mittelamerika beten auf dem Hauptplatz der Stadt Huixtla.

picture alliance/dpa

Tausende Menschen sind auf dem Weg aus Mittelamerika in die USA und suchen dort ihr Heil. Geht es nach der US-Regierung, wird das aber nicht passieren. Präsident Trump und Außenminister Pompeo machen das erneut klar.

Die USA haben Tausende in Richtung ihrer südlichen Grenze marschierende Migranten aus Mittelamerika zur Rückkehr aufgefordert und eine Einreise kategorisch ausgeschlossen. "Sie werden keinen Erfolg darin haben, illegal in unser Land zu kommen", sagte US-Außenminister Mike Pompeo. Er rief die mexikanische Regierung erneut dazu auf, die Menschen zu stoppen. Auch US-Präsident Donald Trump machte den Migranten keine Hoffnung: "Ich lasse sie nicht rein. Sie kommen nicht rein."

Laut US-Ministerium für Innere Sicherheit sind nicht nur Mittelamerikaner auf dem Weg in die USA, sondern auch Menschen aus Afrika, Südasien und dem Nahen Osten. Zuvor hatte auch Trump behauptet, dass Unbekannte aus dem Nahen Osten sich unter die Gruppe gemischt hätten.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat nach eigenen Angaben allerdings keine Hinweise darauf. Und auch Trump musste auf Nachfragen von Reportern einräumen, keine Belege für seine Behauptung zu haben. "Aber es könnte sehr gut sein", sagte er im Weißen Haus. Bei einer Veranstaltung am Abend wiederholte Trump seine Drohung, das US-Militär an der Grenze zu Mexiko einzusetzen.

Noch ein langer Weg

Auf ihrem Weg Richtung US-Grenze legten am Dienstag Tausende Migranten einen Stopp in der südmexikanischen Stadt Huixtla ein. Die Frauen, Männer und Kinder versammelten sich auf dem Hauptplatz der Stadt, um neue Kräfte für den Marsch zu schöpfen. Sie erhielten medizinische Versorgung und Essen.

Von Huixtla aus sind es noch mehr als 1000 Kilometer bis in die Hauptstadt Mexiko-Stadt und weitere rund 2700 Kilometer nach Tijuana an der Grenze zu den USA. Die Gruppe hatte Huixtla in der Nacht zum Dienstag erreicht und unter freiem Himmel geschlafen. Am Mittwoch wollte sie in Richtung der rund 40 Kilometer entfernten Gemeinde Mapastepec aufbrechen.

Die Gesamtzahl der Migranten ist nach UNHCR-Angaben unklar, weil der Marsch sich inzwischen in verschiedene Ströme geteilt hat. Schätzungen gingen von bis zu 7000 Menschen aus.

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Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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