Politik

Wegen "ruhigerer Atmosphäre" Trump erwägt G7-Gipfel erst nach der Wahl

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Die USA haben 2020 den Vorsitz der G7-Gruppe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ursprünglich sollte das G7-Treffen in den USA im Juni stattfinden. Doch die Coronavirus-Pandemie macht das unmöglich. Danach ist der September im Gespräch. Doch dem US-Präsidenten wäre ein noch späterer Zeitpunkt lieber.

US-Präsident Donald Trump hat die Verschiebung eines G7-Treffens in den USA auf die Zeit nach der amerikanischen Präsidentenwahl im November ins Gespräch gebracht. "Ich denke, es wäre eine bessere, ruhigere Atmosphäre", deswegen sei er dafür, sagte Trump. Zuletzt war noch September ins Auge gefasst worden, nachdem die Corona-Krise die ursprünglichen Pläne für ein Treffen im Juni durcheinander gebracht hatte.

Die USA haben dieses Jahr den Vorsitz in der Gruppe sieben führender Wirtschaftsmächte inne, zu der auch Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan, Italien und Kanada gehören. Trump bekräftigte seine Absicht, auch andere Länder zu dem Treffen einladen zu wollen.

Trump ließ offen, ob auch der russische Präsident Wladimir Putin eingeladen würde. Er selbst wäre dafür, da Putin "ein wichtiger Faktor sei". Zuvor war Trumps Idee, auch Russland zu dem G7-Treffen einzuladen, international auf verhaltene Reaktionen gestoßen.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts