Politik

Dayton? El Paso? Toledo! Trump verwechselt Ort von Amoklauf

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Fehlende Geografie-Kenntnisse? US-Präsident Trump verlegt den Amoklauf von Dayton nach Toledo.

(Foto: REUTERS)

Nach den jüngsten Blutbädern in zwei US-Städten spricht US-Präsident Trump zur Nation. Dabei unterläuft ihm ein peinlicher Lapsus: Statt nach Dayton verlegt er ein Massaker nach Toledo. Aber nicht nur Trump greift bei den Ortsnamen daneben.

US-Präsident Donald Trump ist in seiner Ansprache an die Nation zu den Bluttaten in El Paso und Dayton mit mehr als 30 Toten ein Lapsus unterlaufen. "Möge Gott die Erinnerung an diejenigen segnen, die in Toledo umgekommen sind", sagte Trump in der im Fernsehen übertragenen Rede. Toledo liegt - wie Dayton - ebenfalls im Bundesstaat Ohio, aber mehr als 200 Kilometer Luftlinie entfernt. In dem vom Weißen Haus später erstellten Transkript der Ansprache ist der Satzteil "in Toledo" zwar vermerkt, aber durchgestrichen.

Allerdings war der republikanische Präsident nicht der einzige, der die Orte durcheinanderbrachte. Der frühere Vizepräsident Joe Biden, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl 2020 bewirbt, sprach nach Angaben von US-Medien von "den tragischen Geschehnissen in Houston und am Tag zuvor in Michigan".

Später korrigierte Biden sich den Berichten zufolge auf der Veranstaltung am Sonntag in San Diego. Houston liegt wie El Paso im Bundesstaat Texas, aber mehr als 1000 Kilometer Luftlinie entfernt. Michigan ist der Bundesstaat nördlich von Ohio.

In den Städten El Paso und Dayton hatten am Wochenende zwei Todesschützen unabhängig voneinander insgesamt mehr als 30 Menschen getötet.

Quelle: ntv.de, bad/dpa