Politik

Streit um Südchinesisches Meer USA gehen auf Konfrontationskurs zu China

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US-Flugzeugträger "USS Nimitz" im Südchinesischen Meer

(Foto: picture alliance/dpa)

Rund um das Südchinesische Meer bricht Peking einen Territorialstreit vom Zaun. Es geht um Macht, Einfluss in der Region und Rohstoffe. Die USA erklären Chinas Gebietsansprüche für illegal und schlagen sich auf die Seite der Anrainerstaaten.

Die USA haben Gebietsansprüche Chinas im Südchinesischen Meer als illegal zurückgewiesen. "Pekings Ansprüche auf Offshore-Ressourcen in einem Großteil des Südchinesischen Meers sind vollkommen rechtswidrig", erklärte US-Außenminister Mike Pompeo. Das gleiche gelte für Chinas "Mobbing-Kampagne", um Kontrolle über die Gebiete zu erlangen.

China liefert sich mit zahlreichen Staaten rund um das Südchinesische Meer Territorialstreitigkeiten. Die USA stellten sich nun bei einer Reihe von Gebieten explizit hinter Staaten wie Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Vietnam. Jede Handlung Chinas, Fischereiaktivitäten oder die Erschließung von Erdgas- und Erdölvorkommen dieser Länder in den betreffenden Gebieten zu behindern, wäre illegal, erklärte Pompeo.

Die wachsende Einflussnahme Chinas in der Region bereitet vielen Anrainerstaaten, aber auch westlichen Ländern große Sorgen. Washington hat derweil in den vergangenen Monaten seinen Kurs gegen Peking verschärft, unter anderem im Streit um die Coronavirus-Pandemie und die Autonomie der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong.

Quelle: ntv.de, bad/AFP