Politik

Teure Sause zum 4. Juli Washington will Geld von Trump zurück

Donald Trumps Feier zum Nationalfeiertag der USA löste große Diskussionen aus. Und die reißen nicht ab: Jetzt meldet sich die Bürgermeisterin von Washington zu Wort. Sie will Geld vom US-Präsidenten zurück. Es geht um einen Millionenbetrag.

Mit Kampfjets und Panzern hat Donald Trump vergangene Woche den 4. Juli gefeiert. Doch die große Sause zum Nationalfeiertag der USA hat nun ein Nachspiel. Die Bürgermeisterin von Washington beschwert sich, dass das Weiße Haus die Kosten nicht erstattet. Muriel Bowser schrieb dem Präsidenten einen Brief, aus dem die "Washington Post" zitiert.

Demnach habe Trumps Feier 1,7 Millionen Dollar gekostet. Die habe die Stadt aus einem Sondertopf für solche Events genommen. Und in diesem Topf sei nun nicht mehr viel übrig, klagt sie. Bis Ende September könnte dieser mit sechs Millionen im Minus stehen.

Auch für die Feier zum Amtsantritt gab es nichts zurück

Aber das ist nicht alles: Auch die Kosten für Trumps Feier zum Amtsantritt vor zweieinhalb Jahren lasten noch auf der Stadt. Denn die dafür berappten 7,3 Millionen Dollar habe das Weiße Haus ebenfalls nie erstattet. Bürgermeisterin Bowser fordert nun, dass Trumps Regierung die insgesamt neun Millionen Dollar an die Stadt überweist.

Ansonsten müsse die Stadt Sicherheitsmaßnahmen für den Präsidenten und die Regierung mit dem Geld der Steuerzahler der Stadt finanzieren. Und das habe es noch nie zuvor gegeben. Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte den Empfang des Briefes und kündigte eine zügige Antwort an. Er ging aber nicht auf die Forderungen ein.

Die Feier zum Nationalfeiertag kostete insgesamt mehrere Millionen Dollar. Das Verteidigungsministerium gab an, 1,2 Millionen Dollar ausgegeben zu haben, Innenminister David Bernhardt bezifferte seine Ausgaben auf 2,8 Millionen Dollar. Das fanden Trumps Gegner zu teuer. Sie lehnten seine Art der Feier ab - Panzer und Kampfjets sind bis dahin am Nationalfeiertag nicht vorgeführt worden.

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Quelle: n-tv.de, vpe

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