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Ausstattung, Preise & Co. Surface Laptop 4: Was kann das neue Microsoft-Modell?

Die Optik des neuen Surface Laptop 4 ähnelt dem Vorgänger. Ob Microsoft innerlich aufgerüstet hat, verraten wir im Check..jpg

(Foto: Microsoft)

Ab dem 27. April ist das neue Notebook von Microsoft zu haben. Was das Gerät drauf hat und ob sich die Anschaffung lohnt, verraten wir hier.

Die neue Laptop-Generation von Microsoft steht in den Startlöchern: Seit dem 27. April sind die neuen Geräte im Handel. Optisch tut sich zum Vorgänger erstmal nicht viel – das flache Design mit der Oberfläche aus Alcantara oder Metall kennen wir vom Surface Laptop 3. Doch was hat sich bei der Ausstattung getan? Hängt Microsoft mit dem neuen Laptop die Konkurrenz ab? Wir haben die Antworten zu Features und Preisen.

Das kann der neue Microsoft-Laptop

Wenn man sich die Spezifikationen anschaut, sticht vor allem die Akkulaufzeit ins Auge: Microsoft verspricht bis zu 19 Stunden mit einer Aufladung beim kleinen Modell. Das Gerät mit 15-Zoll-Bildschirm und großem Speicher bietet bis zu 17 Stunden Power. Hier hat Microsoft ordentlich nachgelegt – die vorherige Generation kam gerade mal auf 11,5 Stunden maximale Laufzeit (Herstellerangaben). Grund dafür ist der stärkere Akku und die sparsameren, neuen Prozessoren.

Bei der weiteren Ausstattung setzt Microsoft auf bereits bekannte Features, die auch im Surface Laptop 3 vorhanden sind. Doch die Technik trifft den Zeitgeist, denn das Notebook eignet sich optimal für virtuelle Meetings und das Homeoffice:

  • 720-Pixel-Frontkamera für ein klares Bild bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Zwei Studiomikrofone für eine Tonaufnahme mit reduzierten Hintergrundgeräuschen
  • Microsoft-typisches Touch-Display im 3:2-Format für eine erleichterte Eingabe

Nach Feierabend lassen sich dank hochauflösendem Display (201 Pixel per Inch) und raumklangfähigen Lautsprechern Filme und Serien genießen.

Microsoft Surface Laptop 4 – die Qual der Wahl?

Der neue Microsoft-Laptop wird in verschiedenen Versionen angeboten. Preislich variieren die Modelle von 1.129 bis 1.949 Euro, abhängig von RAM-Speicher, internem Speicher (SSD) und verbautem Prozessor. Die verfügbaren Speicherkapazitäten sind 8 oder 16 beziehungsweise 256 oder 512 Gigabyte (GB), bei den CPUs stehen AMD Ryzen und Intel Core zur Auswahl.

Folgende Konfigurationen sind für das kleine Modell (13,5 Zoll) erhältlich:

  • 8 GB RAM, 256 GB SSD, AMD Ryzen 5 4680U in Platingrau für 1.129 Euro
  • 8 GB RAM, 512 GB SSD, Intel Core i5-1135G7 in Schwarz, Eisblau, Platingau und Sandstein für 1.449 Euro
  • 16 GB RAM, 512 GB SSD, Intel Core i5-1145G7 in Platingrau für 1.649 Euro
  • 16 GB RAM, 512 GB SSD, Intel Core i7-1185G7 in Schwarz für 1.849 Euro

Der große Laptop (15 Zoll) ist mit dieser Ausstattung zu haben:

  • 8 GB RAM, 256 GB SSD, AMD Ryzen 7 4980U in Platingrau für 1.449 Euro
  • 16 GB RAM, 512 GB SSD, Intel Core i7-1185G7 in Schwarz für 1.949 Euro

Auf ausführliche Praxistests müssen wir noch warten. In einem ersten Test lobt Fachmagazin Heise aber schon den flotten Ryzen 7 4980U im 15-Zoll-Modell, der dank seiner acht Kerne auf eine Geschwindigkeit von bis zu 4,4 Gigahertz kommt. Die Intel-Modelle sind baubedingt (vier oder sechs Kerne) nicht ganz so schnell.

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Microsoft vs. Apple: Wer hat die Nase vorn?

Verglichen mit dem MacBook Pro 2020 von Konkurrent Apple bietet das Microsoft-Notebook eine ähnliche Ausstattung zu einem ähnlichen Preis – die Unterschiede sind also nicht gewaltig.

Die Minimal-Variante des MacBook Pro von 2020 hat ein 13,3-Zoll-Display, 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher an Bord. Verbaut ist der hauseigene M1-Prozessor von Apple, der mit acht Kernen arbeitet. Preislich liegt das MacBook in dieser Ausstattung bei rund 1.240 Euro.

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Apples Prozessor legt laut Fachmagazin Computerbild einen „deutlichen Temposprung“ im Vergleich zu den Intel-Prozessoren hin. Dafür punktet der Surface Laptop 4 mit zwei Stunden mehr Ausdauer (Herstellerangaben) und einem Touch-Display.

Überholen kann Microsoft die Konkurrenz mit dem neuen Laptop nur bedingt. Wer eine Alternative sucht, die mit bekannter Apple-Technik mithält, der kann guten Gewissens beim Surface Laptop 4 zugreifen. Und bei der minimalistischen Variante sind es immerhin noch 110 Euro weniger, die Microsoft verlangt.

Fazit: Für wen lohnt sich der Surface Laptop 4?

Mit guter Frontkamera, starker Audio- und Bildausstattung sowie praktischem Touch-Display legt Microsoft Wert auf arbeitstaugliche Features. Fürs Homeoffice etwa ist die neue Microsoft-Generation daher eine gute Wahl, aber auch Streaming-Fans kommen auf ihre Kosten. Wer nicht zwingend die längere Akku-Laufzeit braut und sich mit Prozessor-Chips der letzten Generation zufriedengibt, kann auch zum Surface Laptop 3 greifen. Die Vorgänger beginnen preislich bei 700 Euro und sind von der restlichen Ausstattung ähnlich den neuen Modellen.

Quelle: ntv.de

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