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Bordeaux-Investment Wein als Geldanlage: Wie funktioniert das?

Wein als Geldanlage ist eine interessante Alternative zu Aktien & Co.

Wein als Geldanlage ist eine interessante Alternative zu Aktien & Co.

(Foto: iStock)

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, lässt es heutzutage nicht mehr einfach auf dem Konto. Stattdessen wird investiert. Ein interessantes Investment-Objekt für Genießer sind weder Bitcoins noch Aktien: Es geht um Weine.

Mit den Klassikern Festgeldkonto oder Sparbuch lässt sich Geld kaum noch "vermehren". Im Gegenteil, Niedrigzinsen im Verbund mit Inflation sorgen dafür, dass das Ersparte mit den Jahren sogar an Wert verliert.

Deshalb lohnt sich ein Blick auf andere Kapitalanlagen. Aktien oder Immobilien stehen hoch im Kurs, auch Kryptowährungen sind unter Enthusiasten und Experten immer wieder im Gespräch. Selbst Kunst gilt als wertiges Investment – genügend Wissen und Kleingeld vorausgesetzt. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, sein Geld gewinnbringend anzulegen: Mit Wein als Geldanlage.

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Wein als Geldanlage: Grundlagen für die Investition

Nicht jeder Wein eignet sich für ein Investment. Tatsächlich gewinnen nur Spitzenweine mit Auszeichnung an Wert. Bordeaux und (mit Abstand auch) Burgunder sind die Weine, die von Experten normalerweise empfohlen und gehandelt werden. Sie lassen sich gut lagern und gewinnen mit der Zeit sogar an geschmacklicher Qualität.

Entscheidend für die Wertsteigerung eines Weins ist der Jahrgang, nicht unbedingt nur ein renommiertes Weingut.

Und auch das Bewertungssystem des amerikanischen Wein-Kritikers Robert Parker spielt eine zentrale Rolle. Die sogenannten Parker-Punkte sind ein maßgeblicher Indikator dafür, wie der Preis für einen Wein gebildet wird.

Gehandelt werden Weine auf dem London International Vintners Exchange, kurz Liv-ex, einer globalen Handelsplattform für Weine. Wer Wein als Geldanlage nutzen möchte, sollte diese Börse im Blick behalten. Aber: Ein Wein ist ein Lebensmittel mit Haltbarkeitsdatum – und nur wenige Flaschen werden wirklich zum großen finanziellen Wurf. Leidenschaft für die Thematik ist durchaus wichtig.

Einzelne Raritäten erreichen aber sogar Preise von bis 12.000 Euro pro Flasche – wie etwa eine Trockenbeerauslese vom Weingut Egon Müller aus Wittlingen an der Saar.

Investieren in Wein: Wo fängt man an?

Viele Faktoren spielen bei Wein als Geldanlage eine Rolle:

  • Welchen Wein sucht man aus?
  • Wann greift man zu?
  • Wie lagert man ihn?

Die ersten beiden Fragen hängen unmittelbar zusammen. Um Gewinne zu erzielen, kauft man den Wein nicht erst, wenn die Flasche im Handel steht. Stattdessen geht es um sogenannte Subskriptionen. Dabei handelt es sich um Vorverkaufsangebote, die früher dem Fachhandel vorbehalten waren. Man kauft den Wein, obwohl er sich noch im Fass befindet. Zur Bestätigung gibt es ein Zertifikat. Nur so bekommt man die sogenannten Primeur-Weine zum besten Preis. Der Jahrgang 2020 wird also erst ab 2023 abgefüllt bei den Käufern eintreffen.

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Jahrgang 2020: Wie ist das Potenzial?

Wie schätzen Kenner den Weinjahrgang 2020 ein? Der heiße und trockene Sommer sorgte für eine vergleichsweise kleine Ernte. Und das Pandemiejahr 2020 entpuppte sich bei der Produktion als zusätzliche Herausforderung. Experten wie der Fine-Wine-Consultant Werner Riess sehen nicht nur deshalb enormes Potenzial in den Weinen: So könne man damit rechnen, dass beispielsweise auch die Qualität von Spitzenweinen aus Bordeaux – im Vergleich mit den letzten 20 Jahren – in der "Champions League" der Weine spielen werden.

Geringere Verfügbarkeiten, besondere Produktionsbedingungen und eine hohe Qualität: Viele Dinge deuten auf einen wertigen Weinjahrgang hin. Die Subskription ist beispielsweise bei Weinhändlern wie Hawesko möglich.

Wein sicher lagern: Essenziell für Wertsteigerung

Hat man sich den Wein gesichert, muss er natürlich einwandfrei gelagert werden. Nur wenn der Wein genießbar und die Flasche verschlossen und im unversehrten Zustand ist, kann er sich rentieren. Es ist wohlgemerkt nie sicher, ob sich eine Investition lohnt. Wie auf allen anderen Märkten braucht man mehrere Jahre Geduld, um zu sehen, ob sich das Investment auszahlt. Einen Wertverlust einer einwandfreien Flasche gibt es nur sehr selten.

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Bei weniger Platz ist ein spezieller Weinkühlschrank die beste Wahl. Er hält die perfekte Temperatur, lagert die Flaschen geordnet und schützt vor UV-Strahlung. Das Magazin essen & trinken empfiehlt etwa den Weinkühlschrank WS50GA von Haier. Er bietet Platz für 50 Flaschen Wein, verfügt über Innenbeleuchtung und UV-Schutz. Die Temperatur wird über ein LED-Display eingestellt. Im Gegensatz zu anderen Weinkühlschränken verfügt er aber nur über eine Temperaturzone, das gleichzeitige Lagern von Rot- und Weißwein ist so nicht möglich.

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Drei Subskriptions-Weine aus dem Jahrgang 2020

Welche Weine sich am Ende besonders lohnen? Das zeigt nur die Zeit. Die folgenden Weine sind also nicht als expliziter Anlagentipp zu verstehen, sondern in erster Linie als gute Weine, die auch für Wein-Investoren nicht uninteressant sind. Der Versand der Flaschen erfolgt im Frühjahr 2023.

2020 Château Peyreau, Saint-Émilion Grand Cru AOP

Der trockene Rotwein vom rechten Ufer der Gironde wird als "fein balanciert und angenehm nach Beeren und Holz duftend" beschrieben. Lagern kann und darf der würzige Wein bis 2034. Viel Zeit, um im Preis zu steigen und sich zu geschmacklich noch weiterzuentwickeln.

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2020 Châteaux Siran, Margaux AOP

Dieser Wein rangiert bei 90 bis 92 Punkten im "Wine Advocate" von Robert Parker. Neal Martin von "Vinous" lobt den Wein als "besten Siran" mit einem "Bouquet von lebhaften schwarzen Kirschen, Heidelbeeren und Veilchendüften". Das Lagerpotenzial liegt bei 2049. Eine echte Langzeit-Investition.

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2020 Saint-Jacques de Siran la Chapelle, Bordeaux Supérieur AOP, Châteaux Siran

Exklusiv beim Händler Hawesko kann man diesen "Grand Vin de Bordeaux" subskribieren. Der Wein wird als "elegant" beschrieben, "mit schöner Frucht und einem gut austarierten Körper". Hier ist eine Lagerung bis 2028 empfehlenswert.

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2020 Saint-Jacques de Siran la Chapelle, Bordeaux Supérieur AOP, Châteaux Siran
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Wein-Investment: Lohnt sich das?

Ob man den Wein als Geldanlage nun nach einigen Jahren mit Gewinn verkaufen kann oder ihn am Schluss doch selbst entkorkt und genießt, freuen kann man sich am Ende in jedem Fall.

Quelle: ntv.de

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