Baden-Württemberg"Ein Kampf auch im Kopf": Schlüsselduell für Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim tritt zum Krisenduell in Mainz an. Trainer Schmidt stellt sich auf mental herausfordernde Wochen und Monate ein. Ein neuer Offensivspieler aus Braunschweig soll helfen.
Heidenheim (dpa/lsw) - Nach Meinung von Trainer Frank Schmidt dürfte der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga für den 1. FC Heidenheim auch mental zu einer großen Herausforderung werden. "Mit jedem Spiel mehr ist es jetzt noch wichtiger, drei Punkte zu holen", sagte der 52-Jährige vor dem Krisenduell beim 1. FSV Mainz 05 am Dienstag (20.30 Uhr/Sky). "Es wird ein Kampf auch im Kopf - und idealerweise bis zum Schluss."
Schmidt: "Kämpferherz auf den Platz bringen"
Drei Tage nach dem 2:2 gegen Aufsteiger 1. FC Köln ist die Partie in Mainz das nächste Schlüsselduell für die Heidenheimer: Der Tabellenletzte empfängt den Vorletzten. Seine Mannschaft müsse "Kämpferherz auf den Platz bringen", forderte Schmidt. Sie müsse "gut und leidenschaftlich verteidigen". Der Ärger über das Remis gegen Köln sei abgehakt, versicherte der Coach. "Der Blick geht nach vorn." Man orientiere sich an dem, was man gut gemacht habe. In der ersten Halbzeit habe man gut verteidigt und sich viele Chancen erspielt.
Conteh-Bruder kommt aus Braunschweig
Auf dem Transfermarkt wurden die Heidenheimer im Kampf um den Liga-Verbleib auch noch einmal aktiv. Es werde sich noch etwas tun, hatte Schmidt angekündigt. Nur wenig später gab der Club die Verpflichtung des 26 Jahre alten Offensivspielers Christian Conteh vom Zweitligisten Eintracht Braunschweig bekannt. Er ist damit wieder mit seinem älteren Bruder Sirlord Conteh vereint und erhält auf der Ostalb einen Vertrag bis 2029.