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Baden-Württemberg Paar aus Reutlingen soll Impfausweise gefälscht und verschickt haben

Ein Schild mit dem Schriftzug “ Polizei“ hängt an einer Polizeiwache. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Reutlingen (dpa/lsw) - Er soll unter anderem Impfpässe mit gefälschten Eintragungen von Corona-Impfungen verkauft haben: Die Polizei hat einen 31-Jährigen aus dem Landkreis Reutlingen festgenommen, der neben den Fälschungen auch einen illegalen Handel mit Betäubungsmitteln betrieben haben soll. Der Mann befinde sich in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Es werde auch gegen die 34 Jahre alte Lebensgefährtin des Mannes ermittelt. Sie kam aber wieder auf freien Fuß. Beiden werde vorgeworfen, Impfpässe mit falschen Einträgen an verschiedene Abnehmer verschickt zu haben. Ein Hinweis brachte die Ermittler auf die Spur des Paares.

Bei der Durchsuchung der Wohnung versuchte der einschlägig vorbestrafte 31-Jährige zunächst durch ein Fenster zu flüchten, konnte aber nach kurzer Verfolgung von den Einsatzkräften eingeholt werden. In der Wohnung fanden die Beamten unter anderem verschiedene gefälschte Impfpässe und mehrere Tausend, teilweise bereits bedruckte Klebeetiketten. Zudem stießen die Beamten auf über 90 Gramm bereits verkaufsfertig portioniertes Amphetamin, kleinere Mengen Heroin und Marihuana.

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