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Baden-WürttembergStuttgarter Kickers hoffen auf Pokalsensation

17.10.2022, 13:51 Uhr
Spieler-der-Stuttgarter-Kickers-freuen-sich-nach-dem-Spiel-ueber-den-Erstrundensieg-gegen-Fuerth
(Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Fünftligist Stuttgarter Kickers hofft auf eine Sensation im DFB-Pokal gegen den Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt. Der frühere Bundesligist sehnt sich aber vor allem danach, die Niederungen des Amateurfußballs hinter sich zu lassen. Der Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg wolle in der Zweitrundenpartie am Dienstag (18.00 Uhr/Sky) in dem mit 10.000 Zuschauern erstmals seit 16 Jahren ausverkauften Gazi-Stadion auf der Waldau gegen den hessischen Champions-League-Teilnehmer seinen Teil zu einem "Fußballfest" beitragen, sagte Sportdirektor Marc Stein.

"Der Fokus liegt aber voll darauf, dass wir aus dieser Liga rauskommen wollen. Das ist unser Ziel", so Stein. Für die Pokalpartie gegen den hessischen Bundesligisten werde man das lediglich für ein paar Tage ausblenden. "Wir hoffen, dass sich eine Menge Leute anstecken lassen und wir auch in der Oberliga ein paar weitere Fans begrüßen dürfen." Der möglicherweise in Bestbesetzung antretende Traditionsverein stehe wieder mehr im Fokus, meinte Stein. "Das ist das, was wir uns wünschen."

In der ersten Runde zeigte der DFB-Pokalfinalist von 1987, dass eine Sensation nicht völlig undenkbar ist. Dort schlugen die Kickers immerhin den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth dank einer herausragenden Leistung mit 2:0 - und gehen nun mit großer Vorfreude in die Partie gegen den fünfmaligen DFB-Pokalsieger. Dabei helfe, dass seine Mannschaft am Freitag das Oberliga-Spitzenspiel beim 1. Göppinger SV mit 1:0 gewonnen habe, erklärte Kickers-Trainer Mustafa Ünal. "Wir gehen erleichtert und noch befreiter in das Spiel rein", sagte er.

Nachdem schon der Einzug in die zweite Runde mehr als 600.000 Euro in die Kasse des verschuldeten Stuttgarter Traditionsvereins gespült hat, würde ein Weiterkommen ins Achtelfinale weitere gut 800.000 Euro einbringen.

Quelle: dpa

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