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Baden-Württemberg Vergewaltigungsvorwurf am Theater: Landgericht soll klären

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

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Karlsruhe (dpa/lsw) - Zum Vergewaltigungsvorwurf am Badischen Staatstheater soll nun das Karlsruher Landgericht eine Entscheidung treffen. Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Freitag bestätigte, hat sie Beschwerde gegen einen Beschluss des Amtsgerichts eingelegt, das ein Verfahren abgelehnt hatte. "Wir gehen nach wie vor von einem hinreichenden Verdacht aus", sagte ein Sprecher der Behörde. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen einen Mitarbeiter des Theaters, der nicht zur Führungsebene des Hauses gehört, die Anklage erhoben.

Von der Beschwerde hatten am Freitag die "Badischen Neuesten Nachrichten" (BNN) berichtet. Nach Ansicht des Amtsgerichts könnte dem Angeschuldigten bei einem Hauptverfahren die Tat wahrscheinlich nicht nachgewiesen werden. Der Fall, der sich nach Informationen der BNN nach einer Opernpremiere ereignet haben soll, ist nur einer von mehreren Vorgängen im Zusammenhang mit dem Theater, die die Justiz beschäftigen. So ist noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der Verbreitung pornografischer Schriften anhängig sowie eine Strafanzeige wegen Untreue.

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