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BayernWildcard für Nürnberger Tennis-Teenager Engel in München

10.04.2026, 13:16 Uhr
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Zum zweiten Mal gehen die BMW Open in München als Tennis-Turnier der 500er-Serie über die Bühne. Ein junger Franke darf mit einer Wildcard ran - ein Ex-Champion hofft auf eine Überraschung.

München (dpa/lby) - Das deutsche Tennis-Talent Justin Engel darf dank einer Wildcard im Hauptfeld der BMW Open in München antreten. Das verkündete Turnierdirektor Patrik Kühnen kurz vor Beginn des Sandplatzturniers in der bayerischen Landeshauptstadt. Der 18 Jahre alte Nürnberger hatte 2025 sein Debüt in München gegeben, war aber in der ersten Runde ausgeschieden.

Neben Engel treten auch Routinier Jan-Lennard Struff und der belgische Youngster Alexander Blocks bei dem Event in der kommenden Woche mit einer Wildcard an. Ursprünglich war auch Yannick Hanfmann als Wildcard-Starter vorgesehen - weil aber der Tscheche Jiri Lehecka krankheitsbedingt spontan absagte, rutschte Hanfmann ins Hauptfeld nach. Top-Ten-Profi und Ex-Finalist Taylor Fritz aus den USA muss wegen Knieproblemen passen.

Ex-Champion Struff hofft auf Wende seiner Saison

Trotz der Absagen von Lehecka und Fritz spricht 2024-Champion Struff von einem "brutalen Teilnehmerfeld". Als topgesetzter Profi geht der dreimalige München-Sieger Alexander Zverev in den Wettbewerb. Vorjahresfinalist Ben Shelton aus den USA - die derzeitige Nummer sechs der Welt - und der Kasache Alexander Bublik als Weltranglistenelfter sind ebenso dabei.

Struff hofft nach zuletzt einigen Enttäuschungen auf eine Überraschung. "Die Saison hätte besser laufen können bisher", schilderte der Warsteiner. Gerade München, wo er sein einziges ATP-Turnier überhaupt gewonnen hatte, solle nun die Wende bringen. "Ich versuche, die Emotionen ins Bewusstsein zu rufen."

Baubeginn für neues Stadion im Spätsommer

Die BMW Open finden nach ihrer Premiere im Vorjahr zum zweiten Mal als ATP-500-Event und mit einem etwa 6500 Zuschauer fassenden, temporären Center Court statt. Fabian Tross vom veranstaltenden Verein MTTC Iphitos berichtete, dass nach der anstehenden Sommersaison mit dem Bau eines permanenten Stadions begonnen werde. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit werde dann von 2028 in der Arena gespielt, die mit rund 7000 Plätzen geplant sei.

Quelle: dpa

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