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Bayern Inklusion in Unternehmen: 55,5 Millionen Euro für Betriebe

An einem Arbeitsplatz für Motorklemmen ist ein Mitarbeiter im Rollstuhl mit Montagearbeiten beschäftigt. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild

(Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild)

Wenn Unternehmen Menschen mit Behinderung einen Job geben, können sie zusätzlich Geld beim Freistaat beantragen. So viel Geld floss 2020.

Bayreuth (dpa/lby) - 55,5 Millionen Euro sind in Bayern im vergangenen Jahr an Unternehmen geflossen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen. Das teilte das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Arbeitgeber können vom ZBFS-Inklusionsamt beispielsweise Geld für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze beantragen, aber auch für die behindertengerechte Umgestaltung der Arbeitsplätze.

"Eine gute Personalstruktur mit starken Mitarbeitern kann nur erreicht werden, wenn Arbeitgeber den ganzen Arbeitsmarkt im Blick haben", sagte ZBFS-Präsident Norbert Kollmer. "Das ZBFS-Inklusionsamt unterstützt Arbeitgeber finanziell und beratend. Gemeinsam können zusätzliche Herausforderungen, die die Einstellung eines Menschen mit Behinderung manchmal mit sich bringen kann, bewältigt werden."

Im Jahr 2019 flossen nach Behördenangaben 53,2 Millionen Euro an Arbeitgeber, 2018 waren es 45,5 Millionen.

Das Inklusionsamt finanziert seine Leistungen aus der Ausgleichsabgabe. Diese müssen alle Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen bezahlen, wenn sie die Beschäftigungsquote von fünf Prozent für Menschen mit Behinderung nicht erfüllen.

© dpa-infocom, dpa:211205-99-262226/2

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