BayernLob für die Polizei zum Ende der Sicherheitskonferenz

Rund 5.000 Polizistinnen und Polizisten waren am Wochenende in München rund um die Sicherheitskonferenz im Einsatz. Innenminister Herrmann freut sich über die Unterstützung aus den Nachbarländern.
München (dpa/lby) - Die Polizei hat die Herausforderungen rund um die Münchner Sicherheitskonferenz nach Ansicht von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gut gemeistert. "Die rund 5.000 eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aus ganz Bayern, dem übrigen Bundesgebiet und sogar erstmals aus fünf anderen Staaten handelten mit größter Sensibilität und Wachsamkeit, insbesondere im Hinblick auf die Vielzahl hochrangiger internationaler Regierungsvertreter", sagte Herrmann laut Mitteilung.
Angesichts der "aktuellen geopolitischen Entwicklungen" habe sich die Sicherheitslage besonders anspruchsvoll gestaltet. Neben dem Schutz der Teilnehmer habe die Polizei auch die "komplexe Einsatz- und Versammlungslage souverän bewältigt".
Weiter sagte Herrmann: "Unsere Einsatzkräfte gingen konsequent gegen Straftaten und Gefahren vor und sorgten gleichzeitig dafür, dass die erforderlichen Verkehrseinschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich blieben."
Aus diesen Nachbarländern kam Unterstützung
Neu in diesem Jahr: Einsatzkräfte aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien unterstützten die Polizistinnen und Polizisten in der Landeshauptstadt. Das mache deutlich, "wie wichtig der enge Schulterschluss der europäischen Staaten ist und wie reibungslos die Zusammenarbeit der Polizeien funktioniert", betonte Herrmann.
Die Münchner Sicherheitskonferenz gilt als weltweit wichtigstes Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs waren dafür angereist sowie etliche Außen- und Verteidigungsminister sowie hochrangige Militärs. Zudem gab es im Stadtgebiet zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen im Zusammenhang mit der Konferenz.