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BayernMord und Raubüberfall: Hinweise nach "Aktenzeichen XY..."

30.07.2026, 16:10 Uhr
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(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" gingen neue Hinweise zu zwei ungeklärten Fällen aus Bayern ein. Ein Tipp könnte laut Polizei besonders wichtig sein.

Breitenbrunn/Bamberg (dpa/lby) - Nachdem zwei Fälle aus Bayern in der vergangenen Ausgabe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" vorgestellt worden waren, haben die Ermittler mehrere Hinweise erhalten. Es geht um einen Raubüberfall in Oberfranken sowie einen Mord im Allgäu, die nach wie vor ungeklärt sind. Besonders einen Hinweis halten die Beamten für besonders wichtig.

Mann auf Einödhof erschossen

Am Karfreitag wurde die Leiche eines 33-Jährigen in Breitenbrunn im Unterallgäu gefunden. Der Mann wurde nach Polizeiangaben mit einem Gewehr erschossen. Zwar durchsuchten die Beamten das Anwesen eines Verdächtigen, doch die Suche der Sonderkommission "Soko Waldrand" nach dem Täter dauert immer noch an. Laut Polizei soll der mögliche Täter sein Opfer gekannt haben.

Direkt nach der Sendung gingen Hinweise im niedrigen zweistelligen Bereich ein, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Wie hilfreich diese Meldungen seien, müssten nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Laut dem Sprecher sind aber Tipps dabei, "mit denen man durchaus etwas anfangen kann".

Eine mögliche Zeugin?

Auch in Oberfranken lässt ein Fall die Beamten weiter grübeln. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen im April 2024 an einem Vormittag zwei maskierte Männer in ein Mehrfamilienhaus nahe Bamberg ein: Sie trafen auf zwei Hausbewohner, fesselten demnach einen von ihnen und überwältigten den anderen mit einem Taser. Das ist ein Gerät, mit dem aus der Distanz Elektroschocks abgegeben werden können. Die Männer sollen unter anderem eine Münzsammlung, Bargeld und Armbanduhren gestohlen haben.

In diesem Fall meldeten sich ebenfalls schon kurz nach der Sendung verschiedene Hinweisgeber telefonisch und per Mail, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Qualität der Hinweise sei allerdings unterschiedlich. Besonders Hoffnung mache die Meldung einer mutmaßlichen Zeugin. Sie könnte demnach Teile der Tat beobachtet haben. Dem soll nun intensiver nachgegangen werden, so der Polizeisprecher. Es können aber auch in den nächsten Tagen weitere Tipps hinzukommen. Manche Menschen würden sich laut dem Polizeisprecher erst später bei den Beamten melden.

Einen konkreten Verdächtigen oder Festnahmen gab es in beiden Fällen bislang nicht.

Quelle: dpa

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