BayernRege Teilnahme an Kulmbacher Motorrad-Sternfahrt

Wenn das Röhren vieler Tausend Motorräder durch die beschauliche oberfränkische Stadt dröhnt, ist wieder Sternfahrt. Bei dem traditionellen Treffen der Szene geht es aber nicht nur um den Spaß.
Kulmbach (dpa/lby) - Zahlreiche Motorradfahrer und -fahrerinnen haben sich zum Start in die Zweiradsaison an der traditionellen Sternfahrt nach Kulmbach beteiligt. "Es ist eine sehr rege Beteiligung, auch aufgrund des sehr guten Wetters", sagte ein Sprecher der örtlichen Polizeiinspektion. Genaue Teilnehmerzahlen könne man zwar noch nicht nennen, aber: "Hier fährt ein Motorrad nach dem anderen." Vorfälle habe es bislang keine gegeben, alles sei sehr friedlich.
Bei dem zweitägigen Treffen steht nicht nur der Spaß am Hobby und an der Maschine im Vordergrund. Wie die oberfränkische Polizei als Mitveranstalterin vorab betonte, soll es auch darum gehen, wie wichtig Übung, Umsicht und gegenseitige Rücksichtnahme für eine sichere Saison sind.
"Ankommen statt Umkommen" ist das Motto der Sternfahrt
Gerade der Start in die Motorradsaison sei ein sensibler Moment. Nach der Winterpause müssten sich Fahrpraxis, Reaktionsvermögen und Routinen oft erst wieder einspielen, mahnte die Polizei. Das Motto der Sternfahrt lautet deshalb "Ankommen statt Umkommen" - und die Fahrerinnen und Fahrer können unter anderem Slalomfahren, präzises Lenken oder Balancehalten bei niedriger Geschwindigkeit auf einem Motorrad-Skill-Parcours üben. Auch können sie unter fachkundiger Begleitung Reaktions- und Bremsübungen absolvieren.
Die Sternfahrt zählt zu den größten Motorradtreffen in Süddeutschland. Am Sonntag wird auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Kulmbach erwartet - er wird nach Angaben seines Ministeriums am Mittag am traditionellen Motorradkorso teilnehmen. Dabei fahren unter anderem zahlreiche Polizei-Motorräder aus zehn Nationen durch die Kulmbacher Innenstadt.