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Bayern Regensburg: Menschenkette gegen Stellenabbau bei Continental

Eine Fahne der IG Metall weht im Wind. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Regensburg (dpa/lby) - Mit einer Menschenkette um das Continental-Werk in Regensburg wollen Hunderte Beschäftigte an diesem Mittwoch für den Erhalt von Arbeitsplätzen bei dem Unternehmen demonstrieren. Das teilte die IG Metall in Bayern am Dienstagabend mit. Die Gewerkschaft hatte zu dem Protest aufgerufen. Für die Menschenkette soll demnach ab 13.30 Uhr die Fertigung für eine Stunde ruhen. Man wolle "ein deutliches Signal nach Hannover" senden, wo sich der Firmensitz befindet. Laut IG Metall sollen in Regensburg 2100 Jobs abgebaut werden. Andere Quellen gehen hier allerdings von nur rund 1000 Arbeitsplätzen aus. Continental selbst hat noch keine Details zur regionalen Verteilung der Abbaupläne bekanntgegeben.

"Alle Beschäftigten stehen aktuell unter besonders hohem Druck, um die Umsätze für den Konzern zu sichern. Und trotzdem sollen sie am Ende bluten. Diesen Plan des Schreckens werden wir weiterhin bekämpfen", sagte Rico Irmischer, Kassierer und Geschäftsführer der IG Metall Regensburg.

Der geplante Stellenabbau beim Autozulieferer Continental und seiner abgespaltenen Antriebssparte Vitesco trifft bayerische Standorte hart. Nach Angaben der IG Metall sind neben Regensburg auch die Standorte Nürnberg und Ingolstadt von den Plänen betroffen. Demnach sollen in allen Bereichen Arbeitsplätze abgebaut werden, besonders hart soll es aber die Produktion treffen.

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