BayernSKF will in Schweinfurt rund 300 Stellen abbauen
Schweinfurt (dpa/lby) - Wegen Auslastungsproblemen in seinem Großlager-Werk unter anderem für Windturbinen will der schwedische SKF-Konzern am Standort Schweinfurt rund 300 Stellen abbauen. Ältere Arbeitnehmer könnten freiwillig in die Rente gehen und bekämen die Rentenausfälle ausgeglichen, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Das Programm basiere auf Freiwilligkeit und sei mit dem Betriebsrat abgestimmt. Zuvor hatten Bayerischer Rundfunk und "Mainpost" berichtet.
Der SKF-Konzern beschäftigt weltweit rund 42.000 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf die Herstellung von Lagern. In Schweinfurt arbeiten rund 4000 SKF-Mitarbeiter. So sei etwa das Zylinderrollen-Lagerwerk in Schweinfurt derzeit gut ausgelastet und könne einen Teil des Personalüberhangs aufnehmen.