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BayernSchnee ade - Regen, Hochwasser, Lawinen und Frühlingsgefühle

22.02.2026, 13:38 Uhr
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Das Wetter in Bayern zeigt sich in den nächsten Tagen ungemütlich. Doch es gibt einen Lichtblick: Wann und wo der Frühling die Fühler ausstreckt.

München (dpa/lby) - Nass, grau und windig: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommenden Tage oft ungemütliches Wetter angekündigt. Doch die winterliche Kälte hat sich erst einmal verabschiedet, die Meteorologen rechnen für die kommenden Tage teils mit zweistelligen Temperaturen.

Mit dem Tauwetter und dem Regen steigen die Wasserstände der Bäche und Flüsse in Bayern und damit auch die Überflutungsgefahr. In den Alpen muss weiter mit Lawinen gerechnet werden.

Auflockerungen am Dienstag erwartet

Die Niederschläge setzen sich laut DWD in der Nacht zum Montag fort. Tagsüber soll es zwar oft bedeckt bleiben, aber nur vereinzelt regnen. In Niederbayern könne es auch Gewitter geben. Dazu wehe erneut ein kräftiger Wind. Die Temperaturen steigen noch einmal an und erreichen 9 bis 14 Grad.

Nach einer verregneten Nacht kann man sich am Dienstag dann mancherorts über ein paar Sonnenstrahlen freuen. Demnach soll es im Allgäu und am Bodensee gegen Nachmittag auflockern. Dabei wird es erneut mild mit 8 Grad an den östlichen Mittelgebirgen und im Bayerwald und frühlingshaften 15 Grad am Untermain und am Bodensee.

Hochwassergefahr steigt

Vor allem in Franken, Schwaben, der Oberpfalz und in Niederbayern sind derzeit Überflutungen möglich. Mit dem Regen dürften die Werte an den Pegeln am Montag weiter klettern, erwartet der Hochwassernachrichtendienst (HND).

In Franken wurden am Sonntag mancherorts Meldestufe 1 und 2 von 4 erreicht - das bedeutet, kleinere Ausuferungen sind möglich, landwirtschaftliche Flächen könnten unter Wasser stehen. Zu Wochenbeginn dürfte vereinzelt im Scheitel auch Meldestufe 3 erreicht werden. Dann könnten auch einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet sein.

Lawinengefahr hoch

Im Süden Bayerns erwartet der DWD für Lagen bis 2.000 Metern Plusgrade und damit Tauwetter. Oberhalb von 1.600 Metern sei die Lawinengefahr weiter groß, unterhalb sogar erheblich, teilte der Lawinenwarndienst Bayern mit. Die Hauptprobleme seien Neuschnee und Regen, der teils bis in eine Höhe von 1.800 Meter falle und die Schneedecke schwäche. Lawinen könnten sich bereits durch geringe Zusatzbelastung lösen und auch exponierte Wege treffen.

Quelle: dpa

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