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BayernVoderholzer dankt Benedikt für Verbundenheit mit der Heimat

31.12.2022, 15:32 Uhr
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(Foto: Armin Weigel/dpa/Archiv)

Regensburg (dpa/lby) - Regensburgs Bischof Rudolf Voderholzer hat das Lebenswerk des gestorbenen Papstes emeritus Benedikt XVI. gewürdigt und insbesondere dessen Verbundenheit mit der Stadt unterstrichen.

Joseph Ratzinger habe seit der Berufung seines Bruders Georg zum Domkapellmeister in Regensburg 1964 die Stadt regelmäßig besucht und dort 1969 den Ruf auf einen der beiden Lehrstühle für Dogmatik an der katholisch-theologischen Fakultät der neu gegründeten Universität angenommen.

In Regensburg habe Ratzinger bleiben wollen und sich im nahen Pentling ein Haus gebaut. "Doch es kam anders: Am 25. März 1977 wurde Prof. Ratzinger von Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising ernannt." Seiner Heimat sei er aber verbunden geblieben.

Im Jahr 2006 besuchte er als Papst Benedikt XVI. Regensburg und im Jahr 2010 habe er sein Haus der Stiftung Papst-Benedikt-XVI. überschrieben und dem Institut-Papst-Benedikt XVI. zur Betreuung anvertraut. 2020 sei Benedikt überraschend noch einmal in seine Heimat gereist, um seinen schwer kranken Bruder zu besuchen. "Es wurde ein bewegender Abschied", so Voderholzer.

Das Bistum Regensburg sei dem emeritierten Papst zutiefst dankbar für die Verbundenheit, aber auch das Vertrauen, mit dem Institut-Papst-Benedikt sein geistiges Erbe betreuen zu dürfen.

Im Bistum sollen den Angaben nach am Neujahrssonntag von 12.00 bis 12.15 Uhr alle Kirchenglocken läuten. Ein Termin für ein Requiem in Regensburg stand zunächst noch nicht fest.

Quelle: dpa

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