Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Alba steckt im Loch: "Schwierige Phase" vor Prestige-Duell

Ein Basketball im Korb. Foto: Lukas Schulze/picture alliance/dpa/Symbolbild

(Foto: Lukas Schulze/picture alliance/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Alba Berlin ist weiter auf Formsuche. "Wir sind nicht da, wo wir schon waren und nicht da, wo wir sein können. Das ist jetzt eine schwierige Phase", sagte Manager Marco Baldi nach der überraschenden 82:87-Heimniederlage gegen Braunschweig am Donnerstagabend. Von den vergangenen drei Spielen in der Basketball-Bundesliga gingen zwei verloren. Und auch beim Sieg in Gießen überzeugte der deutsche Meister nicht.

Deshalb stapelt der Alba-Manager vor dem Prestigeduell am Sonntag beim Dauerrivalen Bayern München (18.00 Uhr/Magentasport) auch bewusst tief. "Im Moment ist das ganz sicher keine Standortbestimmung. Das, was uns auszeichnet, haben wir aktuell nicht. Wir müssen das wieder entwickeln", sagte er. Die Berliner stecken in einem kleinen Loch. Flügelspieler Luke Sikma fordert deshalb: "Das wird wieder ein großes Spiel. Aber wir müssen wieder besser als Team spielen."

Denn das fehlt Alba momentan. "Alle sind ein bisschen mit sich beschäftigt. Wir haben unsere Geschlossenheit nicht und es wirkt alles etwas uninspiriert. Das ist nicht flüssig", sagte Baldi. Gerade das Auftreten als Team und die Tiefe im Kader machte die Berliner in den letzten Jahren aber so stark. Doch Baldi musste gegen Braunschweig feststellen: "Es war ein großer Unterschied zwischen erster Fünf und die, die von der Bank kamen. Normalerweise geben die uns noch einen Push, aber das war heute gar nicht da."

Diese Probleme hat Alba überraschenderweise seit dem Ende der Euroleague. Alle dachten nach dem Ende der Dauerbelastung würde es einfacher werden. Zumal es nach langer Zeit keine Verletzten mehr gibt. "Jetzt haben wir eigentlich keine Probleme, deshalb machen wir uns welche", sagte Baldi. Denn einfach ist im Moment bei Alba nichts.

Alba hat diese Saison bereits 65 Pflichtspiele absolviert. Das hinterlässt immer noch seine Spuren. "Das ist halt nicht in zwei oder drei Tagen getan", sagte Nationalspieler Johannes Thiemann. Die Berliner sind sie sich aber sicher, dass sie wieder in die Spur kommen. "Das Hauptthema ist jetzt, dass wir bis zu den Playoffs unser Spiel wieder so zu entwickeln, dass wir unsere Stärken ausspielen", forderte Baldi.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-321553/2

Regionales
ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.