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Berlin & BrandenburgBelastetes Trinkwasser: Wann gibt es Entwarnung?

02.07.2026, 10:29 Uhr
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In Buckow und in Zehdenick müssen die Bürgerinnen und Bürger ihr Trinkwasser abkochen. Grund sind Bakterien und eine erhöhte Bromat-Konzentration. Wann es eine Entwarnung geben könnte.

Buckow/Zehdenick (dpa/bb) - Anwohnerinnen und Anwohner in Buckow (Kreis Märkisch-Oderland) müssen ihr Trinkwasser noch weitere Tage abkochen. Am Donnerstag wird das Trinkwasser getestet, die Ergebnisse der Probe sollen am Montag vorliegen, wie eine Sprecherin des Kreises mitteilte.

Hintergrund ist der Nachweis einer geringen Menge coliformer Bakterien. Im Labor müssen die entsprechenden Bakterienkulturen erst anwachsen und das brauche Zeit, wie es hieß. Bis dahin gelte das Abkochgebot weiter.

Es wird empfohlen, Trinkwasser vor dem Verzehr sowie zur Zubereitung von Speisen mindestens drei Minuten sprudelnd abzukochen oder in Flaschen abgefülltes Wasser zu verwenden. Besonders gefährdet seien Säuglinge, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Sie sollten die Maßnahmen besonders konsequent einhalten.

Erhöhte Bromat-Konzentration in Zehdenick gemessen

Auch in Zehdenick (Kreis Oberhavel) ist das Trinkwasser zurzeit nicht zum Verzehr geeignet, wie der Kreis mitteilte. Es sei eine erhöhte Konzentration von Bromat festgestellt worden. Das Wasser dürfe nur zur Körperhygiene und Reinigung genutzt werden.

Bromat (Salz der Bromsäure) gilt laut Gesundheitsbehörden als möglicherweise krebserregend. "Eine Nutzung zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, zum Kochen sowie zum Waschen oder Abspülen von Lebensmitteln ist bis auf Weiteres nicht zulässig", hieß es. Bei Säuglingen und Kleinkindern sei besonders darauf zu achten, dass beim Duschen oder Baden kein Trinkwasser verschluckt wird.

Nach der Messung des auffälligen Werts wurden laut Landkreis sofort weitere Proben genommen. Noch gebe es aber keine Ergebnisse der Untersuchungen.

Quelle: dpa

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