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Berlin & BrandenburgTHW-Hunde trainieren Rettungseinsätze im Berliner Westen

27.03.2026, 16:15 Uhr
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Nach Erdbeben und Flutkatastrophen helfen Hunde bei der Suche nach Vermissten. In Berlin wurde nun bei einem Vernetzungstreffen für den Ernstfall trainiert, aber nicht nur das.

Berlin (dpa/bb) - Etwa 90 Hunde des Technischen Hilfswerks (THW) trainieren am Wochenende im Berliner Westen die Suche nach vermissten Menschen. Am Freitag suchten die Teams nach vermissten Personen in weitläufigen und schwer zugänglichen Flächen, wie das THW mitteilte.

Am Samstag folgt die Trümmersuche, bei der die Rettungshundeteams das Auffinden verschütteter oder eingeschlossener Personen in komplexen Lagen üben, wie sie etwa nach einer Flutkatastrophe oder einer Gasexplosion entstehen können. Dies sei eine der zentralen Fähigkeiten der Teams. An beiden Tagen wird darüber hinaus im umliegenden Stadtgebiet trainiert.

Trainings sind Teil eines Vernetzungstreffens

An dem Treffen in Berlin nehmen Hunde-Einheiten aus verschiedenen Orten Deutschlands teil. Ziel ist neben der Ausbildung der Hunde die Vernetzung und der fachliche Austausch. Die Arbeit der sogenannten Fachgruppe Ortung ist laut THW ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Gut ausgebildete Hunde können große oder schwer zugängliche Areale schnell und zuverlässig absuchen und damit die Einsatzkräfte entscheidend unterstützen.

Die Hunde des THW sind laut Angaben der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland im Einsatz, wie nach dem großen Erdbeben in der Türkei im Jahr 2023 und nach der Explosion am Hafen in Beirut 2020.

Quelle: dpa

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