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Berlin & BrandenburgAngermünde startet CSD-Saison in Brandenburg

11.04.2026, 15:07 Uhr
Liebe-ist-ein-Menschenrecht-Unter-diesem-Motto-laufen-rund-100-Menschen-durch-Angermuende

Regenbogenfahnen, bunte Banner und klare Botschaften: In Angermünde startet die Saison der Christopher Street Days – und setzt ein erstes Zeichen gegen Hass und für Vielfalt im ländlichen Brandenburg.

Angermünde (dpa/bb) - Rund 100 Menschen haben in Angermünde den Auftakt der Christopher-Street-Day-Saison in Brandenburg begangen. Geschminkt und verkleidet zogen viele von ihnen mit Regenbogenflaggen durch die Straßen. Auf Bannern war in bunten Buchstaben zu lesen "Liebe ist ein Menschenrecht" oder "Love is Love - Happy Pride". Auch mehrere Fäuste neben dem Spruch "Kein Bock auf Nazis" waren dabei. Nach Angaben des Polizei-Lagedienstes verlief der Zug am frühen Nachmittag friedlich.

Die Veranstalter sprechen vom ersten CSD in diesem Jahr deutschlandweit. "Damit setzt die Region ein frühes Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und queeres Leben – und zeigt, dass Pride nicht nur in großen Metropolen stattfindet", heißt es von den Veranstaltern bei Facebook. Ihr Motto: "Bunt ist stärker als Hass".

Erinnerung an Rechte queerer Menschen

Bis September werden mehr als ein Dutzend CSDs in Brandenburg organisiert - der nächste in zwei Wochen in Schwedt in der Uckermark. Die größeren Paraden in Deutschland starten in den Sommermonaten.

Der CSD soll an die Rechte queerer Menschen erinnern. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. Deutschlandweit gab es immer wieder auch Gegendemonstrationen und Störversuche aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen.

Quelle: dpa

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