Berlin & BrandenburgBrand in Schöneberg durch fahrlässige Brandstiftung

Berlin (dpa/bb) - Das Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg am Montag ist durch fahrlässige Brandstiftung ausgelöst worden. Ein Bewohner der Wohnung im Erdgeschoss, in der das Feuer ausbrach, sei der Tatverdächtige, teilte die Polizei am Dienstag mit. Details zu dem Umständen nannte eine Sprecherin nicht. Bei dem Brand erlitten acht Bewohner eine Rauchgasvergiftung, fünf davon wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Brandwohnung wurde nach Polizeiangaben nahezu komplett zerstört.
Der Rauch hatte sich laut Feuerwehr über die Fassade und das Treppenhaus im ganzen Gebäude verteilt. Ein Mensch wurde mit einer Drehleiter aus dem ersten Stock gerettet. Alle anderen Bewohner wurden mit Hilfe von sogenannten Brandfluchthauben aus dem Haus gebracht. Insgesamt waren demnach rund 110 Feuerwehrleute im Einsatz. Laut Polizei waren die umliegenden Straßen für rund zwei Stunden gesperrt.