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Berlin & BrandenburgBrandenburg zieht positive Bilanz der Grünen Woche 2026

25.01.2026, 15:40 Uhr
Die-weltgroesste-Messe-fuer-Ernaehrung-Landwirtschaft-und-Gartenbau-in-Berlin-feierte-ihr-100-jaehriges-Bestehen
(Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Die Nachfrage nach regionalen Produkten aus Brandenburg bleibt hoch. Auch internationale Kooperationen standen im Mittelpunkt der 100. Grünen Woche in Berlin.

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt zieht nach der Grünen Woche eine positive Bilanz. "Trotz angespannter wirtschaftlicher Lage vermelden unsere Aussteller deutlich höhere Messeumsätze im Vergleich zum Vorjahr, einige Sortimente waren ausverkauft", sagte die SPD-Politikerin zum Ende der zehntägigen Messe in Berlin. Es war die 90. Ausgabe.

"Das Konzept der Brandenburg-Halle stimmt und die Resonanz der Besucherinnen und Besucher war überragend", sagte die Ministerin. "Die Brandenburg-Halle war durchgängig voller Gäste." Die Nachfrage nach den für Brandenburg typischen Lebensmitteln und Markenprodukten sei ungebrochen. In der Halle wurden 71 Ausstellungsplätze für Unternehmen, Verbände und Kommunen vergeben.

Die Brandenburg-Halle soll dem Agrarministerium zufolge vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zur Messe erleichtern. Am ersten Messesonntag war die sie Gastgeberin der Agrarministerien und Landesbauernverbände der neuen Länder.

Höhepunkt war der Brandenburg-Tag mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sowie zahlreichen Treffen mit Handelspartnern, politischen Vertretern und ausländischen Delegationen. Unter anderem wurden Kooperationen mit Polen und der Mongolei weiter konkretisiert.

Eine Ausstellerumfrage ergab, dass 93 Prozent der Teilnehmer auch 2027 wieder teilnehmen möchten. Die Messe 2027 findet vom 15. bis 24. Januar statt.

Quelle: dpa

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