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Berlin & BrandenburgCDU fasst Beschluss zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

28.03.2026, 13:28 Uhr
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(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Die Berliner CDU positioniert sich in einem Beschlusspapier gegen Gewalt gegen Frauen - und fordert konkrete Maßnahmen. Darunter auch Strategien gegen digitale Gewalt.

Berlin (dpa/bb) - In einem Beschlusspapier der Berliner CDU spricht sich der Landesvorstand für konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen aus. Dazu gehörten systematische Präventionsprogramme für Kinder und Jugendliche zu Themen wie Gleichberechtigung, Grenzen und Konsens sowie gewaltfreie Konfliktlösung, heißt es in dem Papier. Weitere Punkte sind die Ausweitung von Videoüberwachung im öffentlichen Raum und eine längere Datenspeicherung.

"Nicht die Opfer von Gewalt müssen sich schämen, sondern die Täter", teilte der Landes-Parteichef und Regierende Bürgermeister Kai Wegner mit. "Wir wollen Gewalt gegen Frauen konsequent bekämpfen und wirksam verhindern." Dafür solle die Prävention gestärkt, Schutzmaßnahmen ausgebaut und Täter konsequent zur Verantwortung gezogen werden. "Wir brauchen dazu eine breite gesellschaftliche Debatte - auch und gerade unter uns Männern", teilte Wegner mit.

Der Beschluss der Berliner CDU fordert erweiterte Strategien zur Bekämpfung digitaler Gewalt. "Dabei sind insbesondere neue Formen psychischer Gewalt im digitalen Raum stärker zu berücksichtigen und Gesetzeslücken bei Deepfakes kurzfristig zu schließen", heißt es in dem Papier weiter.

Quelle: dpa

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