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Berlin & BrandenburgErmittlungen nach tödlichem Kita-Unfall dauern an

08.04.2026, 04:43 Uhr
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Die Bestürzung ist groß nach dem tragischen Unfall in einer Berliner Kita, bei dem ein fünfjähriges Kind stirbt. Doch wie ist es dazu gekommen?

Berlin (dpa/bb) - Knapp drei Monate nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ist weiter unklar, wie es dazu kam. Die Staatsanwaltschaft Berlin versucht in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren die konkrete Todesursache und den Hergang des Todes zu ermitteln.

Dafür wurde eine Obduktion der Leiche angeordnet. Zudem soll ein Sachverständiger die beschlagnahmte Glasterrassentür untersuchen. Es geht laut Staatsanwaltschaft darum zu prüfen, ob ein Fremdverschulden vorliegt. Die Ergebnisse der Untersuchungen liegen allerdings noch nicht vor, wie ein Behördensprecher auf Anfrage mitteilte.

Junge von Tür erschlagen

Ein fünfjähriger Junge war am 19. Januar in der Kita in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick von einer Tür erschlagen worden und gestorben. Es soll geklärt werden, ob die Tür aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stürzte.

Auf der Website der Kita wird mit einem Text aus dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry an das Unglück erinnert. Zugleich bedankt sich die Einrichtung für Anteilnahme und Unterstützung.

Quelle: dpa

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