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Berlin & BrandenburgFüchse wollen nach EM-Pause "schnell in Rhythmus kommen"

10.02.2026, 12:20 Uhr
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Die Füchse müssen nach der Europameisterschaft schnell wieder in die Spur finden. Denn Ausrutscher sind nicht mehr erlaubt. Unterdessen laufen aber auch schon die Planungen für die Zukunft.

Berlin (dpa/bb) - Anderthalb Wochen nach dem Finale der Handball-Europameisterschaft beginnt für die Füchse Berlin wieder der Bundesliga-Alltag. Am Mittwoch startet der deutsche Meister bei der HSG Wetzlar in das neue Jahr (19.00 Uhr/Dyn). "Der größte Fokus ist, so schnell wie möglich wieder in den Rhythmus zu kommen. Taktisch, technisch, aber auch mental", sagte Trainer Nicolej Krickau.

Seit Sonntag ist der Kader wieder komplett in Berlin. Als letzte stießen die Finalteilnehmer Nils Lichtlein, Matthes Langhoff, Lasse Andersson und Mathias Gidsel wieder zum Team. "Der größte Teil unseres Kaders ist mit guten Erlebnissen zurückgekommen", sagte Krickau. Außer dem Langzeitverletzten Fabian Wiede sind alle an Bord. "Jetzt haben wir endlich die Möglichkeit unser ganzes Potenzial abzurufen", sagte Gidsel.

Für Welthandballer und EM-MVP Gidsel ist die Umstellung in so kurzer Zeit aber auch eine Herausforderung. "Das ist nicht einfach. In Berlin spielen wir ganz anders als bei der dänischen Nationalmannschaft. Und wir müssen zwei Punkte holen", sagte der 27-Jährige. Wichtig sei, "von Anfang an einen Flow aufzubauen", sagt Gidsel.

Füchse mit allen Titelchancen

Denn die Füchse sind in der Bundesliga aktuell nur Tabellenvierter. Die Champions-League-Qualifikation bleibt aber das große Ziel. Dafür müsste aktuell noch Platz zwei erreicht werden. "Wir glauben, dass Magdeburg schon weg ist. Aber für die Plätze dahinter wird das Rennen bis zum letzten Spieltag gehen", so Krickau. Ausrutscher sind nicht mehr erlaubt.

"Wir müssen von Anfang diesen Flow aufbauen und brauchen eine bessere Leistung als in der Hinrunde", forderte deshalb Gidsel. Denn noch sind alle Titel möglich. Neben der Champions League stehen die Füchse auch noch im Pokal-Final-Four (18./19. April). "Und beides habe ich noch nicht gewonnen. Da haben wir noch alle Möglichkeiten", sagte Gidsel.

Mem kommt erst 2027, Pytlick möglichst früher

Derweil laufen hinter den Kulissen die Planungen für die Zukunft auf Hochtouren. Frankreichs Superstar Dika Mem wird definitiv erst 2027 nach Berlin wechseln. Dänemarks Europameister Simon Pytlick soll möglichst schon nächsten Sommer von der SG Flensburg-Handewitt kommen. "Wir sind dran und in Gesprächen. Aber wir sind auch an ein, zwei anderen Alternativen dran", sagte Geschäftsführer Bob Hanning. Zudem werden die Berliner ab der neuen Saison für die kommenden fünf Jahre mit einem neuen Ausrüster auflaufen.

Quelle: dpa

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