Regionalnachrichten

Sachsen-AnhaltHunderte Beschäftige des öffentlichen Diensts im Warnstreik

10.02.2026, 12:43 Uhr
Hunderte-Beschaeftigte-des-oeffentlichen-Dienstes-in-Sachsen-Anhalt-haben-sich-zum-Warnstreik-versammelt

Beschäftigte im öffentlichen Dienst fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. In Halle und Magdeburg gingen sie auf die Straße. Von dem Ausstand war auch eine Uniklinik betroffen.

Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Diensts haben sich in Sachsen-Anhalt an Warnstreiks beteiligt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft Verdi hatten dazu aufgerufen. In Magdeburg versammelten sich nach GEW-Angaben etwa 1.000 Teilnehmer zu einer Kundgebung auf dem Domplatz. Sie forderten ein "verhandlungsfähige Angebot" der Arbeitsgeberseite in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder.

Einzelne OP-Säle wegen Warnstreik geschlossen

In Halle rief Verdi zu einem ganztägigen Warnstreik auf. An einer Demonstration in der Innenstadt beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben 300 Menschen, darunter Beschäftigte des Uniklinikums. "Es sind OP-Säle geschlossen, auch die Geburtshilfe ist hier vor Ort, außerdem einige Beschäftigte von Kitas", sagte ein Sprecher.

Die dritte Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder findet am 11. und 12. Februar in Potsdam statt. Die Gewerkschaften fordern unter anderem mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Außerdem sollen die Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöht werden. Auch in anderen Bundesländern fanden Warnstreiks statt.

Quelle: dpa

Regionales