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Berlin & Brandenburg Historische Gewächshäuser im Park Branitz werden saniert

Inmitten des Branitzer Parks liegt das Schloss Branitz. Foto: Patrick Pleul/Archivbild

(Foto: Patrick Pleul/zb/dpa)

Cottbus (dpa/bb) - Die historischen Gewächshäuser von Fürst Pückler im Park Branitz bei Cottbus werden umfassend saniert. Das sogenannte Blaue Haus und das Ananashaus in der Schlossgärtnerei bekommen in den nächsten Wochen eine neue Dachkonstruktion und werden auch neu verglast, wie die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz am Dienstag mitteilte. Im Herbst dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann könnten die Gebäude wieder für die Überwinterung sowie die Anzucht von Pflanzen genutzt werden.

Im Blauen Haus überwinterten zwischen den Jahren 1848 und 1850 Sommerblumen und Stauden für das Schlossareal. Fürst Pückler galt als Gartengestalter mit ausgefallenen Ideen. Das Haus verdankt seinen Namen der blauen Verglasung, die Pückler einst aus ästhetischen Gründen für das Gewächshaus auswählte. Zudem sei man in dieser Zeit der Auffassung gewesen, dass durch blaue Verglasung das Wachstum der Pflanzen positiv beeinflusst würde, erklärte ein Sprecher der Stiftung auf Anfrage. Das zur selben Zeit entstandene Ananashaus wurde zu Pücklers Zeiten für die Kultur und Unterbringung von Ananaspflanzen genutzt. Seine Inspirationen brachte Pückler nach Angaben des Sprechers vermutlich auch von seinen zahlreichen Reisen durch Europa und den Orient mit.

Schloss Branitz war der Alterssitz von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871). Dort ist auch seine letzte Ruhestätte in einer Erdpyramide in einem See.

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