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Berlin & Brandenburg Spandau 04-Frauen verlieren Heimmatch 11:13

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Berlin (dpa/bb) - Die Wasserball-Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 müssen zur Verteidigung ihres Meistertitels von 2019 in die Verlängerung. Am Samstag verloren die von Männer-Kapitän Marko Stamm trainierten Berlinerinnen das zweite Spiel der Best of Three-Finalserie in der Schwimmhalle Schöneberg nach schwacher erster Hälfte mit 11:13 (1:5,2:5,4:3,4:0). Nach Spandaus 12:11-Auswärtsauftakt nach Fünfmeter-Werfen vor einer Woche in Uerdingen steht es damit 1:1 und die dritte Partie am Sonntag (12.00 Uhr) an gleicher Stätte muss entscheiden.

Spandau ging zwar nach zwei Minuten mit 1:0 durch Lynn Krukenberg in Führung, aber dann zog Uerdingen binnen sieben Minuten auf 8:1 davon und erzwang die Vorentscheidung. Zwar konnten die Gastgeberinnen danach etwas Ergebniskosmetik betreiben, aber eine echte Wende war nie in Sicht. Auch die sonstigen Führungsspielerinnen wie Belén Vosseberg, Mariam Salloum oder Jennifer Glaser konnten dem Spiel keinen Stempel aufdrücken. Nach dem 3:10 zur Halbzeit verkürzte das Stamm-Team zwar auf 7:11, aber Uerdingen behielt lange die Kontrolle. Vom Vorsprung zehrten die Gäste auch bei Spandaus energischen 4:0-Schlußspurt zum 11:13-Endstand im vierten Viertel.

Im vierten Duell der laufenden Saison zwischen den Finalisten verlor Spandau erstmals. Die Tore für Spandau warfen am Samstag neben Krukenberg (4), Kana Hosoya (3), Vosseberg (2), Nadine Hartwig und Glaser (je 1). Für Uerdingen waren Gesa Deike und Alina Fry (je 3) am erfolgreichsten.

© dpa-infocom, dpa:210619-99-62251/2

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