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Berlin & BrandenburgStreik bei der Lufthansa - Flüge am BER gestrichen

10.04.2026, 06:51 Uhr
Bei-Lufthansa-streiken-Flugbegleiter

Seit der Nacht bestreiken Flugbegleiter erneut die Lufthansa. Davon sind auch innerdeutsche Verbindungen am BER betroffen. Fluggäste nach München und Frankfurt müssen sich Alternativen suchen.

Berlin (dpa/bb) - Aufgrund des Streiks der Flugbegleiter bei der Lufthansa fallen auch Flüge am Hauptstadtflughafen BER aus. Betroffen sind innerdeutsche Verbindungen von und nach Frankfurt und München, wie aus der Fluginformation auf der Internetseite des BER hervorgeht. Gestrichen wurden demnach für den ganzen Tag jeweils rund 20 Starts und Landungen.

Aufgerufen zu dem Ausstand hat die Gewerkschaft Ufo. Der Arbeitskampf der Flugbegleiter der Lufthansa läuft seit Mitternacht und soll bis 22.00 Uhr dauern, wie die Gewerkschaft mitteilte. "Bestreikt werden alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München", hieß es. Das sind die Drehkreuze der Lufthansa, zahlreichen Fluggästen drohen damit Flugausfälle.

In dem Konflikt geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach Ufo-Angaben um eine fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Der Flugbetrieb der Regionaltochter soll nach Aussagen des Managements im kommenden Jahr enden. An ihre Stelle tritt eine neue Gesellschaft mit dem ähnlichen Namen Lufthansa City Airlines.

Rückreisen nach Ostern

Von der Lufthansa hieß es, der Streikaufruf treffe Fluggäste inmitten des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien besonders hart. Tragfähige Lösungen könnten nur im Dialog gefunden werden, Streiks müssten stets das letzte Mittel bleiben. "Wir fordern die Gewerkschaft deshalb auf, die Gespräche mit uns wieder aufzunehmen. Wir sind jederzeit dazu bereit." Kundinnen und Kunden würden automatisch benachrichtigt, sollte ihr Flug betroffen sein.

Quelle: dpa

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