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Berlin & BrandenburgWegner: Polizei geht gegen Gewalt bei Demos robust vor

01.05.2026, 16:48 Uhr
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(Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Berlins Bürgermeister Wegner betont vor der 1.-Mai-Demo: Gewalt wird nicht geduldet. Die Polizei sei auf ein robustes Vorgehen vorbereitet. Bleibt diesmal alles friedlich?

Berlin (dpa/bb) - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat kurz vor der Demonstration von Linken und Linksextremen zum 1. Mai betont, Gewalt werde nicht akzeptiert. "Wir sind bestens vorbereitet, wenn es darum geht, Ausschreitungen zu verhindern. Jeder darf in Berlin demonstrieren, jeder darf hier feiern, gerade am 1. Mai. Aber es muss friedlich sein", sagte Wegner bei einem Besuch der Feuerwache in der Wiener Straße in Kreuzberg.

"Die Polizei wird alles dransetzen, dass Demonstrationen hier ordentlich durchgeführt werden können. Aber da, wo es Gewalt gibt, wird die Polizei schnell und konsequent eingreifen." Im Zweifel sei das auch "mit einem sehr robusten Vorgehen der Polizei" verbunden, sagte Wegner. "Was ich, wenn es notwendig ist, absolut richtig finde und unterstütze."

Im Laufe der Jahre sei der 1. Mai friedlicher geworden, auch weil die Polizei mit einer großen Präsenz vor Ort sei, betonte Wegner. "Die ganz aktive linksextreme Szene, die damals noch damals Steine warf, Barrikaden baute, die ist vielleicht etwas weniger geworden. Sie ist in anderen Bereichen jetzt unterwegs."

Tag war bisher friedlich

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, bis zum Nachmittag sei der Tag friedlich verlaufen. Mehr als zehntausend Menschen seien bei schönstem Wetter in den Parks unterwegs.

Auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel sagte, sie hoffe, dass sich der Trend zu einem friedlichen 1. Mai weiter fortsetze. Die Polizei sei auf alles vorbereitet, werde aber deeskalierend arbeiten. "Das ist unsere Philosophie, heute ganz besonders." Die Polizei werde die große Demonstration von linken und linksextremen Gruppen am Abend auch nicht mehr ganz eng an den Seiten begleiten wie früher, sondern sich weitgehend in der näheren Umgebung bereithalten.

Quelle: dpa

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