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Berlin & BrandenburgWirtschaftsförderer rechnen mit Abschwung

14.09.2022, 15:45 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine treffen auch die Berliner Wirtschaft immer stärker. Nach Befragungen der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner hat sich seit Kriegsbeginn der Anteil der Unternehmen verdoppelt, die Umsatzeinbußen wegen des Kriegs verzeichnen. Inzwischen sei etwa ein Drittel betroffen, wie Berlin Partner am Mittwoch mitteilte.

Stark steigende Energiekosten, die Inflation und unterbrochene Lieferketten führten zu mehr Vorsicht und Zurückhaltung bei den Unternehmerinnen und Unternehmern, hieß es. Im Ergebnis sei in den nächsten Monaten mit einem wirtschaftlichen Abschwung zu rechnen.

"Die Schockwellen des Ukraine-Kriegs werden nicht an uns vorbeigehen, wir spüren sie bereits deutlich", bemerkte Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos). "Aber wir gehen in diese Krise aus einer Position der Stärke." Er verwies auf die Halbjahresbilanz der landeseigenen Fördergesellschaft. Sie betreute 130 Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte, bei denen den Angaben zufolge knapp 6700 neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Quelle: dpa

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