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Hamburg & Schleswig-HolsteinCDU sinkt laut Umfrage im Norden - AfD legt zu

16.04.2026, 06:01 Uhr
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Fünf Punkte weniger für die CDU, sieben mehr für die AfD: Eine neue Umfrage zeigt Veränderungen in der Wählergunst im Norden. Im kommenden Jahr wird in Schleswig-Holstein gewählt.

Kiel (dpa/lno) - Die Christdemokraten verlieren laut einer Umfrage im nördlichsten Bundesland an Zustimmung. Laut dem aktuellen Schleswig-Holstein-Trend von Infratest dimap erreicht die CDU dort nur noch 33 Prozent – fünf Punkte weniger als in der letzten Umfrage des Instituts im April 2023. Bei der Landtagswahl 2022 hatte die Partei von Ministerpräsident Daniel Günther mit 43,4 Prozent die absolute Mehrheit nur um ein Mandat verpasst. Die Umfrage ist nach Angaben des Instituts repräsentativ.

Zweitstärkste Partei wären laut Befragung die Grünen, die sich im Vergleich zur letzten Infratest-Befragung um zwei Punkte auf 19 Prozent verbessern würden. Die derzeit nicht im Landtag vertretende AfD käme den aktuellen Zahlen nach auf 15 Prozent der Stimmen. Damit verzeichnet die Partei ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zur Umfrage 2023.

Die SPD könnte 12 Prozent der Wähler überzeugen (minus 3), die Linke sechs und der Südschleswigsche Wählerverband fünf. Die FDP erreicht vier Prozent. Am 18. April 2027 wählen die Norddeutschen den Landtag neu.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Quelle: dpa

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