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Hamburg & Schleswig-HolsteinGenug Rettungsschwimmer in Hamburger Bädern

20.04.2026, 05:02 Uhr
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Nicht mehr lange, dann startet die Freibadsaison in Hamburg. Während in manch anderen Bundesländern Rettungsschwimmer fehlen, ist die Lage in der Hansestadt gut. Ein Überblick.

Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs öffentliche Schwimmbäder starten dieses Jahr mit ausreichend Rettungsschwimmern in die Freibadsaison. Bäderland Hamburg als Betreibergesellschaft für öffentliche Schwimmbäder verfüge derzeit über genügend Personal, um die Bäderland-Standorte zu betreiben und zusätzlich die Sommerfreibäder in Betrieb zu nehmen, sagte ein Sprecher der für das Bäderland zuständigen Umweltbehörde.

Dafür rekrutiere Bäderland auch zusätzliches Saisonpersonal. Aktuelle und derzeit absehbare Personalbedarfe könnten demnach vom Arbeitsmarkt und durch eigene Ausbildung gedeckt werden. Zusätzlich zu den acht Sommerfreibädern öffne diesen Sommer auch das Landesleistungszentrum Schwimmen Dulsberg, sagte Michael Dietel, Sprecher vom Bäderland Hamburg.

Freibadsaison wird voraussichtlich Ende April eröffnet

"Wir planen die Freibadsaison in diesem Jahr ohne Einschränkungen anzubieten und durchzuführen. Dafür planen wir, genug Personal zu haben", sagte Dietel. Die Rekrutierung laufe noch. Zur Gesamtlage gehöre aber, dass das Holthusenbad, das Mitsommerland und das Schwimmbad St. Pauli modernisierungsbedingt geschlossen seien und das Personal dementsprechend umdisponiert werden könne. Von den rund 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die in Hamburgs öffentlichen Schwimmbädern arbeiteten, seien rund 85 Prozent Rettungsschwimmer, sagte Dietel. Neben den Ganzjahresfreibädern, in denen sozusagen immer Freibadsaison ist, öffnen die reinen Sommerfreibäder laut Dietel je nach Wetter voraussichtlich Ende April.

In anderen Bundesländern fehlen den jeweiligen Landesverbänden der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zufolge mancherorts noch Rettungsschwimmer, darunter Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

Quelle: dpa

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