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Hamburg & Schleswig-HolsteinKokain-Schmuggel im Hafen: Prozess hat begonnen

04.03.2026, 14:52 Uhr
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Mit Arbeitskleidung und Pkw ins Terminal: Im Hamburger Hafen wurden 468 Kokainblöcke übergeben. Nach einer zweiten Tour endete der Plan und zwei Männer werden verhaftet.

Hamburg (dpa/lno) - Vor dem Hamburger Landgericht hat am Mittag ein Drogen-Prozess begonnen. Angeklagt sind ein 37 und ein 22 Jahre alter Mann, denen Beihilfe bei der unerlaubten Einfuhr des Rauschgifts vorgeworfen wird.

Nach den Ermittlungen haben bislang unbekannte Täter Kokain per Schiff nach Hamburg geschmuggelt. Die Menge soll mutmaßlich 940 Kilogramm betragen haben. Die Angeklagten sollten das in einem Hohlraum des Schiffs versteckte Rauschgift abholen. Dazu fuhren sie am 13. September vergangenen Jahres in hafentypischer Arbeitskleidung mit einem Pkw auf das Terminalgelände, wo ihnen 468 Kokainblöcke in Reisetaschen übergeben wurden.

Festnahme nach der zweiten Tour

Diese Ladung lieferten die Angeklagten an unbekannte Tatbeteiligte ab. Bei dem Versuch, noch mehr Drogen aus dem Schiff zu holen, wurden die beiden Männer erwischt, da sie an der Hafenausfahrt gestoppt wurden. Bei der Festnahme wurden weitere 472 Kokainblöcke sichergestellt.

Der Prozess wird am 20. März fortgesetzt. Insgesamt sind bislang noch sechs weitere Termine vorgesehen.

Quelle: dpa

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