Hamburg & Schleswig-HolsteinWolfsvorfall in Passage – Frau nach Klinikbesuch entlassen

Nach dem Vorfall mit einem Wolf in einer Einkaufspassage kann die verletzte Frau das Krankenhaus noch am selben Abend verlassen. Was über den Vorfall und das weitere Vorgehen bekannt ist.
Hamburg (dpa/lno) - Das Opfer des Vorfalls mit einem Wolf in Hamburg-Altona ist bereits wieder aus der Klinik entlassen worden. Nach dpa-Informationen konnte die Frau das Krankenhaus noch am Montagabend nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Der Vorfall hat sich nach Angaben der Umweltbehörde in einer Einkaufspassage in der Großen Bergstraße ereignet. Nach dpa-Informationen war das Tier in der mit gläsernen Automatiktüren gesicherten Passage gefangen. Die Frau habe daher versucht, das Tier zu befreien - und sei dabei verletzt worden.
Um 15.30 Uhr wolle Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) weitere Informationen zum Wolf mitteilen, erklärte ein Behördensprecher. Bei dem Wolf habe es sich um das Tier gehandelt, das in den Tagen zuvor im Westen der Stadt gesichtet worden sei, erklärte die Behörde.
Nach dem Vorfall am Montag sei der Wolf bis an die Binnenalster geflüchtet. "Durch die enge Zusammenarbeit und das professionelle Eingreifen aller Beteiligten konnte das Tier am späten Abend an der Alster erfolgreich gesichert werden", erklärte ein Sprecher.
"Der Wolf ist sicher untergebracht und wird derzeit tiermedizinisch versorgt", hieß es weiter. Über den weiteren Verbleib des Tieres werde die Umweltbehörde zeitnah und in enger fachlicher Abstimmung entscheiden.