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Hamburg & Schleswig-HolsteinKalt und grau: Winterwetter im Norden hält an

07.02.2026, 11:52 Uhr
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Auch am Wochenende bleibt es winterlich im nördlichsten Teil Deutschlands. Die anhaltend niedrigen Temperaturen bringen Gefahren für Menschen und Tiere mit sich.

Hamburg/Kiel (dpa/lno) - In Hamburg und Schleswig-Holstein bleibt das Wetter am Wochenende und zum Wochenstart kalt und grau. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Sonntag im Norden mit einem bedeckten Himmel. Örtlich kann es zu leichtem Schneefall kommen. In anderen Teilen des Gebiets gibt es Sprühregen. Das Thermometer zeigt dabei Temperaturen von bis zu 2 Grad.

In der Nacht zu Montag bleibt es weiterhin bedeckt im nördlichsten Teil Deutschlands. Begleitet wird die Wolkendecke von Sprühregen und Temperaturen von bis zu minus 2 Grad. Im Laufe des Tages zeigt sich wenig Veränderung beim Wetter. Der Himmel bleibt auch zum Wochenstart grau. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 0 Grad in Ostholstein und 1 Grad rund um Hamburg.

Auch in den darauffolgenden Tagen rechnet der DWD derzeit mit Temperaturen zwischen 1 und 2 Grad.

Gefahr durch Eisflächen und Dachlawinen

Durch die anhaltenden niedrigen Temperaturen sind viele Gewässer in Hamburg und Schleswig-Holstein derzeit zugefroren. Die Polizei in Hamburg und die Umweltbehörde warnen dennoch davor, die Eisflächen zu betreten. "Die teilweise entstandenen Eisdecken sind trotz der Temperaturen oft nur wenige Zentimeter dick und extrem brüchig", teilte die Polizei bei Facebook mit. Demnach bestehe Einbruch- und Lebensgefahr. Eltern werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen.

Bei leichten Plusgraden beginnt der Schnee auf den Dächern zu tauen. Dadurch entstehe auf den darunterliegenden Gehwegen eine Gefahr durch herabfallende Schneemengen, so ein Sprecher des DWD. Auch gefährliche Eiszapfen könnten sich durch die auftauenden Schneemassen an den Dachkanten bilden.

Erschwerte Futtersuche für Wildtiere

Liegengebliebener Schnee und zugefrorene Flächen bringen neue Gefahren für Wildtiere. Schneedecken auf Feldern und Wiesen erschweren den Tieren die Nahrungssuche. Pflanzen, Samen und Insekten sind wichtige Futterquellen, die durch den Schnee schwerer zu erreichen sind, wie ein Sprecher des Naturschutzbundes Nabu mitteilte. Demnach müssen viele Tiere derzeit längere Strecken zurücklegen, um Futter zu finden. Auch für den Erhalt der Körpertemperatur brauchen sie bei niedrigen Temperaturen mehr Energie als sonst.

Quelle: dpa

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