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Hamburg & Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein-Urlaub auch in den Herbstferien gefragt

Ein Paar ist im Watt bei Büsum unterwegs. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild)

Die Herbstferien stehen vor der Tür. Viele Urlauber zieht es in der Corona-Pandemie statt in den Süden nach Schleswig-Holstein. Viele Ferienorte sind mit der Nachfrage zufrieden.

Kiel (dpa/lno) - Am Wochenende beginnen in Schleswig-Holstein und drei weiteren Bundesländern die Herbstferien. Viele Ferienorte im Land meldeten einen ungebrochenen Trend zum Urlaub in Schleswig-Holstein, sagte eine Sprecherin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) auf Anfrage. Neben den klassischen Badeorten an Nord- und Ostsee ist den Angaben zufolge auch das Binnenland gut gebucht. So gebe es in der Schleiregion und der Region Eider-Treene-Sorge nur noch wenige freie Kapazitäten, sagte sie.

Im Nordseebad Büsum lägen die Buchungszahlen deutlich über dem Vorjahresniveau, sagte die TASH-Sprecherin. Auch auf der Nordseeinsel Föhr ist die Nachfrage für die Nachsaison besser als im Vorjahr. Es gebe viele Anfragen nach Quartieren, aber auch nach Hygienekonzepten, Stornierungsbedingungen und Corona-Fallzahlen auf der Insel, sagte die Sprecherin. Gebucht werde dann allerdings deutlich kurzfristiger.

An der Ostseeküste sind Grömitz und die Insel Fehmarn besonders gefragt. Auf Fehmarn liege die derzeitige Auslastung der buchbaren Unterkünfte bei etwa 94 Prozent, sagte die TASH-Sprecherin. Im Ostseebad Grömitz bewege sich die Auslastungsquote derzeit zwischen 80 und 85 Prozent, das entspreche in etwa dem Niveau des Vorjahres.

Weniger gut sieht es dagegen für den Städtetourismus im Land aus. Die Hansestadt Lübeck verbucht den Angaben zufolge momentan eine Auslastung von 49 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 59 Prozent. Im zu Lübeck gehörenden Ostseebad Travemünde zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte in der vorigen Woche an die Bürger appelliert, angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens in den Herbstferien auf größere Reisen zu verzichten. So sicher wie in Schleswig-Holstein sei es in kaum einer anderen Region, sagte Günther.

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