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Hamburg & Schleswig-Holstein Urteil in Prozess um islamistischen Anschlag erwartet

Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - In dem Prozess um einen mutmaßlich geplanten Terroranschlag im Raum Hamburg könnte es am Freitag ein Urteil geben. Dies teilte das Hanseatische Oberlandesgericht am Montagabend mit. Die Beweisaufnahme sei am 30. Juni geschlossen worden, hieß es. Am Dienstag (9.30 Uhr) soll demnach die Bundesanwaltschaft ihr Plädoyer halten, das Plädoyer des Verteidigers ist den Angaben zufolge für Mittwoch geplant (9.30 Uhr).

Die Bundesanwaltschaft wirft dem 21 Jahre alten Angeklagten die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontroll- und das Waffengesetz vor. Der Deutsch-Marokkaner soll sich im Sinne der islamistischen Ideologie von Al-Kaida radikalisiert haben. Den Anschlag habe er in der Zeit um den 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 verüben wollen. Er wurde am 26. August 2021 in Hamburg festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Quelle: dpa

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