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Hessen 1,7 Millionen gelagerte Atemschutzmasken vor Verfallsdatum

FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei rund 1,7 Millionen gelagerten Corona-Atemschutzmasken aus Beständen der hessischen Landesregierung läuft zum Ende des Jahres das Haltbarkeitsdatum ab. Die Masken befinden sich noch in einer Qualitätsprüfung oder konnten wegen juristischer Verhandlungen mit den Verkäufern noch nicht ausgeliefert werden, wie das Innenministerium in Wiesbaden auf Anfrage mitteilte.

Sollten die Atemschutzmasken die Qualitätsprüfung nicht bis zum 31. Dezember bestanden haben, seien die Verkäufer zu einer Nachlieferung intakter Mundnasenschutze verpflichtet, erklärte das Ministerium. Diese müssten dann auch die abgelaufenen FFP2- und OP-Masken zurücknehmen und vernichten. "Bei einem positiven Testergebnis werden die Masken allerdings einer Verteilung zugeführt und vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genutzt."

Wenn das Haltbarkeitsdatum von Masken überschritten ist, kann eine volle Schutzfunktion nicht mehr garantiert werden. Die hessische Landesregierung hat im Zuge der Corona-Pandemie insgesamt rund 150 Millionen solcher Atemschutzmasken gekauft, wie das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion erklärte.

© dpa-infocom, dpa:210615-99-995154/2

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