Hessen5.000 Menschen bei pro-kurdischer Demonstration in Frankfurt

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren gegen Gewalt an Zivilisten in Nordsyrien. Zu größeren Zwischenfällen ist es nicht gekommen.
Frankfurt (dpa/lhe) - In Frankfurt haben rund 5.000 Menschen an einer pro-kurdischen Demonstration teilgenommen. Für den Aufzug unter dem Motto "Angriff auf kurdische Städte in Aleppo" seien 200 Teilnehmer angemeldet gewesen, in der Spitze seien es auf dem Römerberg rund 5.000 Menschen gewesen, teilte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage mit. Die Demo, die von der Kaiserstraße bis zum Römerberg verlief, wurde gegen 20.00 Uhr beendet.
Im Anschluss seien rund 300 Menschen bis zur Frankfurter Hauptwache gelaufen, bis auch diese Gruppe sich aufgelöst habe, sagte die Sprecherin. An der Frankfurter Hauptwache habe man zudem einen lauten Böller gehört. Im Zuge der Demonstration war es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Der Theatertunnel war zwischenzeitlich gesperrt.
Eine weitere rund zweistündige Kundgebung habe es unter dem Motto "Unterstützung der iranischen Revolution" gegeben. Angemeldet seien etwa 500 Menschen gewesen, sagte die Polizeisprecherin. Beide Veranstaltungen seien ineinander gelaufen. Ob es zu Verletzten gekommen sei, sei noch unklar.